Die Teilnehmer des diesjährigen Rats-Mathematik-Wettbewerbes wurden am Montag, den 19. Februar, in einer kleinen Feierstunde geehrt. 31 Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 10 beeindruckten zuvor die Juroren und Organisatoren des Wettbewerbes, Frau Busch und Herrn Koch, in einer Hausaufgaben- und einer Klausurrunde durch ihre pfiffigen und kreativen Lösungen.
Die besonderen Leistungen der Sieger wurden mit Buchpreisen belohnt.
Wir gratulieren allen Teilnehmern für ihr Durchhaltevermögen bei den herausfordernden und kniffligen Aufgaben.
1. Platz
Sarah Menke (5e), Leo Papenhausen (7a)
2. Platz
Felix Werries (5d), Alicia Lancia (10d)
3. Platz
Robert Lindemann (5b), Felix Wessels (5b), Raphael Hirata (7a), Lara Bartels (8e)

Während die besten Wintersportler in Pyeongchang zusammenkamen, trafen sich die ca. 200 besten NachwuchsmathematikerInnen Niedersachsens in Göttingen. Dort fand am 23. und 24. Februar 2018 die Landesrunde der Niedersächsischen Mathematikolympiade statt. Wie schon in den letzten Jahren wurde das Ratsgymnasium von Fenja Krebs und Leo Papenhausen vertreten, die sich mit ihren herausragenden Ergebnissen aus den ersten beiden Wettbewerbsrunden für die Olympiade in Göttingen qualifizierten. Leo schaffte dabei den Sprung auf das Treppchen und veredelte seine Leistungen mit einer Silber-Medaille.

Herzlichen Glückwunsch, Fenja und Leo!

Quelle des Fotos: mo-ni.de

Text: Frank Pundsack

am Samstag, den 24.02.2018  8.30 bis 17.00 Uhr

in der Sporthalle am Schlosswall

 Wie jedes Jahr, so auch am letzten Wochenende, fand der traditionelle und überregionale  Ruderergometerwettkampf der Ruderriege des Ratsgymnasiums in der Sporthalle am Schlosswall statt.

Neben dem Ruderergometerfahren als Einzel-, Mannschafts- und Staffelwettkampf, wurde ergänzend  ein großes Spieleturnier (Fussball für Jungen, Basketball und Ball über die Schnur für die Mädchen) durchgeführt.

Allen an der Organisation und der Durchführung beteiligten Schülern und Lehrern, die das diesjährige Ergo-Turnier mit ca. 400 (!) Teilnehmern  aus Stadt (Angela, Carolinum, Rats) und Landkreis OS (Bramsche, Bersenbrück, Bad Essen), sowie aus Hannover, Minden und Nienburg  zu einem eindrucksvollen und erfolgreichen Erlebnis haben werden lassen, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Leider fehlten krankheitsbedingt -Grippe- ca. 25% der angemeldeten Sportler.

Diese Veranstaltung ist damit die größte überregionale Schulveranstaltung dieser Art (Ruderergometerwettkampf) in Deutschland. Bitte beachten Sie auch die lokale Berichterstattung in der Presse (NOZ). Zudem gibt es weitere Informationen (Ergebnislisten, Bildergalerie, etc.) auf der Rats-Homepage unter Rudern!

Ganz besonderen Dank und Anerkennung ist den älteren SchülerInnen der Ruderriege auszusprechen, die als Team  hervorragende Arbeit geleistet haben. Die gesamte sehr aufwendige Ergo-Technik inklusive Beamergroßbildprojektion, Auf- und Abbau der Ergometeranlage, der Podeste und kleinen Tribüne sowie die Ergometerwettkampforganisation ist weitgehend selbständig von den SchülerInnen geplant, organisiert und durchgeführt worden.

Besonders zu erwähnen sind dabei Conrad Felsner, Konstantin Klar, Philipp Böhme, Philipp Bischoff, Jannik Westermann, Friedrich Amelingmeyer, Samuel Reitenbach, Tobias Blumberg, Niklas Teckemeyer, Lukas Schwanke, Jonas Kroke, Carla Kunze, Alina Wichmann, Malena Kreye, Jacqueline Zimmer und Nele Stachinski.

Als Schiedsrichter beim Spieleturnier bewährten sich Philipp Lahrmann, Lennard Hagspihl, Stephan Laumann, Jan Niklas Kaufmann und für die Spielorganisation Jenny Ahrens.

Weiterhin ist Dank zu sagen an Dr. Teckemeyer und Dr. Amelingmeyer für den ärztlichen Dienst während des Turniers.

Natürlich gilt unser Dank auch den Kollegen David Vodde (Schiedsrichter) und dem Stud. Ref. Nils Baade (Ergometerorganisation) für ihren engagierten Einsatz während des Turniers.

 

24.2.2018, Marcus Funke und Hartwig Ahrens

Das Ratsgymnasium ist wieder einmal beim Frühjahrsfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Basketball vertreten!!!

Fiona Schröder, Marie Dreyer, Frieda Bühner, Luise Hansmann, Jana Lüssenheide, Lilly Rüße, Louisa Riehemann, Lotta Bleeker und Charlotte Kreuzhermes fahren vom 24. bis 28. April 2018 nach Berlin und vertreten das Ratsgymnasium Osnabrück beim Bundesfinale im Basketball!

Nach überzeugenden Leistungen fuhren die Schülerinnen unter der Leitung von Trainer Jörg Scherz überzeugend und souverän mit drei Siegen in drei Spielen den Landessieg in der Wettkampfklasse III (Jg. 2003-05) ein. Nach einem hart erkämpften Sieg in der Gruppe (37:22 gegen Wolfenbüttel) und einem leichten Erfolg im Halbfinale (66:33 gegen Realschule Syke) steigerten sich die Rats-Mädels im Finale zu einer sehr guten Leistung und besiegten erneut die Große Schule Wolfenbüttel mit 56:26! Verdient und von allen Seiten gelobt jubelten das Rats-Team über den Landessieg und die Fahrkarten zum Bundesfinale in Berlin!

Jörg Scherz, 21.02.2018

Am 4. Februar machte sich Fleur Wohlschläger zusammen mit ihrer Trainerin Carla Kunze und unterstützt von ihren Eltern auf den Weg nach Essen Kettwig, um an der deutschen „Indoor Rowing

Meisterschaft“ teilzunehmen. Ihr Ziel war es, auf der deutschen Meisterschaft im Ruderergometer im Rennen der 14-jährigen Mädchen mitzufahren und einen Platz unter den Top 10 zu ergattern.

Gegen kurz vor 13 Uhr war es in der Sporthalle des Theodor-Heuss Gymnasiums so weit: Das Rennen der 14-jährigen Mädchen über 1000m wurde gestartet. Fleur Wohlschläger setzte sich von Beginn an deutlich von den anderen Ruderinnen ab. Aber in der zweiten Rennhälfte musste auch Fleur dem hohen Anfangstempo Tribut zollen, sodass es am Ende noch einmal richtig spannend wurde. Die Ruderinnen Marilena Meyer vom Bessel-Ruder-Club Minden und Aliya Schwan vom Koblenzer RC Rhenania holten mächtig auf.  Am Ende aber gewann Fleur mit einer Zeit von 3:47,2 Minuten und 1,5 Sekunden Vorsprung vor der Zweitplazierten aus Minden. Sie wurde damit deutsche Meisterin auf dem Ergometer der 14-jährigen 2018.

„Das Fleur auf dem Ergometer richtig schnell ist wussten wir, aber damit hatten wir nicht gerechnet“, so das Trainerduo Carla Kunze (Jgst. 11) und Nils Rüdiger Baade (Referendar), „wir sind mächtig stolz auf Fleur “.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser überragenden Leistung!

Wer sich das Rennen von Fleur oder anderen Rennen des Tages noch einmal ansehen möchte: http://www.concept2.de/indoor-rowers/indoor-regatten/dirm/livestream-dirm

Das packende Rennen unserer deutschen Meisterin findet man bei ca. 3 Stunden und 57 Minuten.

Anmeldetermine 2018

18. April – 14.00 – 18.00 Uhr
19. April – 08.00 – 12.00 Uhr & 14.00 – 17.00 Uhr
02./03. Mai – 08.00 – 12.00 Uhr

Bitte bringen Sie zur Anmeldung Ihr Kind und die letzten beiden Zeugnisse im Original mit. Passfotos sind nicht erforderlich. Für die Anmeldung können Sie telefonisch nach den Osterferien einen Termin im Sekretariat vereinbaren (0541/323 4383 oder 323 3350).

Ein Kennenlernnachmittag für neue Ratsschüler findet am 25. Juni in der Zeit von 16:30 – 18:00 Uhr statt.

 

Die Klassenlehrer in den neuen fünften Klassen werden Regis Baumans (Französisch/ Kunst), Christine Haubrock (Französisch/ Kunst), Frank Pundsack (Mathematik/ Physik), Mascha Bergmann (Deutsch/ Sport) und Corinna Evers (Deutsch/ Englisch). Alle neuen fünften Klassen werden von einem Klassenlehrertandem geleitet. Weitere Informationen gibt es am Tag der offenen Tür am  Mittwoch, dem 07.03.2018 in der Zeit von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr.

Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich auf den Besuch interessierter Viertklässler und deren Eltern. Auch hier gibt es neben vielen Angeboten zum „Mitmachen“ für die Kinder Elterninformationen über das schulische Angebot am Ratsgymnasium. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

60 Kapellanten im Alter von 11 bis 18 Jahren waren dieses Jahr dabei. Zum wiederholten Male fand die Probenfreizeit im Jugend-und Freizeitzentrum am Dümmer See statt. Wie jedes Jahr standen folgende Aspekte im Fokus:

Möglichst viele Stücke des riesigen Repertoires auffrischen

Neue Stücke einüben

Neue Kapellanten einarbeiten

Die Gemeinschaft durch viele gemeinsame Unternehmungen stärken

In vier Tagen wurde genau dieses in ca. 30 Schulstunden Proben, langen Mittagspausen zum Ausruhen, Spazieren gehen, spielen, lesen, etc. und langen Abenden mit vielen gemeinsamen Spielen und einer schönen Tanzparty am letzten Abend erreicht.

Am 1.3. laden wir herzlich zum „Kapellenfahrt-Vorspiel“ in die Aula ein. Um 18 Uhr werden neben der neu eingeübten Filmmusik zu „La La Land“ einige aufgefrischte Stücke zu hören sein.

17.02.2018, Markus Preckwinkel

Schüler von EMA und Rats nähern sich dem Thema Tod

„Informativ und interessant“, „habe sehr viel dazugelernt“ oder „weiter so“ sind nur ei-nige von vielen positiven Rückmeldungen, die Religi-onslehrerin Karin Just und ihr Team als Rückmeldung auf die 20. Osnabrücker Oberstufentage erhalten haben. „Eine ganz tolle Gruppe“, gibt Just zurück. „Sterben – die letzte Herausforde-rung“ war das Thema in die-sem Jahr. 27 Schüler, überwiegend mit dem Abi-Prü-fungsfach Religion am EMA-oder Ratsgymnasium, hatten sich dazu angemeldet. Schon der Auftakt im Klinikum am Finkenhügel verlangte den Schülern einiges ab. Professor Dieter Lüttje konfrontierte die Gruppe vor dem Gang über die Palliativstation mit existenziellen Fragen wie „Was wünsche ich mir beim Sterben?“ oder „Was wünsche ich meinen besten Freunden, wenn die letzte Stunde schlägt?“. Zuvor hatte Oberärztin Birgit Teigel zunächst den Unterschied zwischen einem Hospiz und der Palliativstation eines Krankenhauses er-läutert. „Die Palliativstation ist keine Sterbestation“, betonte Teigel, „den Zahn muss ich Ihnen ziehen.“ Rund 60 Prozent der Patienten würden wieder entlassen. Besonders wichtig sei es, die Lebensqualität zu steigern. Dabei spielten Nähe, Zärtlichkeit und Intimität eine wesentliche Rolle. „Durch Roomingin kann das Zuhause auf die Station kommen“, so Teigel, und die Angehöri-gen dürften sich Tag und Nacht bei den Patienten aufhalten. Wie im Hotel gebe es auch Türschilder mit der Aufschrift „Bitte nicht stören“, und das werde selbstverständlich respektiert. Lüttje und Teigel zeigten zudem auf, wie individuell die Bedürfnisse von Sterbenden in der Schlussphase des Lebens sind. Während einige da-rauf warteten, dass enge Angehörige noch einmal ans Krankenbett kämen, seien anderen viele Besuche eher lästig: „Ich kann nicht jeden trösten“, berichtete Lüttje aus Gesprächen mit Patienten. Großes Interesse zeigten die Schüler daran, wie Ärzte, Therapeuten und Pfleger mit der ständigen Konfrontation mit Tod und Sterbenden umgehen. „Wir haben auch viel Spaß mit den Patienten“, erzählte Teigel. Außerdem gebe es eine externe Supervision, und auch Rituale wie Erinnerungsfeiern seien wichtig, insbesondere aber ein gutes Team. Trotzdem gebe es Situationen, die auch erfahrene Mitarbeiter zum Weinen brächten, wenn auch nicht ge-genüber dem Patienten. Die positive Herausforderung sei aber, dass es nicht um einzelne Diagnosen gehe, sondern um den ganzen Menschen. Derart eingestimmt, fuhren die Schüler am Folgetag nach Loccum in die Evangeli-sche Akademie. Dort erwarteten sie Vorträge und Dis-kussionen, zum Beispiel mit Superintendent Joachim Jeska über theologische Perspektiven oder mit dem Berliner Rechtsanwalt Dieter Graefe, der der Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas nahesteht. Mit Stolz, sagte Rats-Lehrer Alfred Weymann bei der Begrüßung, blicke der „Arbeitskreis Kirche und Schule“ als Veranstalter auf die 20. Osnabrücker Oberstufenta-ge. „Es hat sich gelohnt“, so auch das Fazit von Karin Just, die vor allem das Engagement und die Ernsthaftigkeit der Teilnehmer würdigte.

Neue Osnabrücker Zeitung vom 24.01.2018. Autor: Andreas Wenk,  Fotograf: Jörn Martens

Unter Mitwirkung der beiden Ratsschüler Jan Witten und Theo Amelingmeyer (Jahrgang 12) fand in der Katharinenkirche am 27. Januar 2018 anlässlich des Holocaust-Gedenktages eine bewegende Lesung des Briefromans „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor aus dem Jahr 1938 statt. Jan und Theo hatten sich akribisch auf diese Lesung vorbereitet und ernteten viel Applaus für ihren Vortrag. Anschließend mahnte Alt-Bundespräsident Christian Wulff in einem leidenschaftlichen Appell, Rassendiskriminierung und Ausländerfeindlichkeit frühzeitig zu erkennen, die Erosion der Demokratie nicht hinzunehmen und sich gemeinschaftlich für Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Toleranz und eine offene Gesellschaft einzusetzen. Zu Lesung und Vortrag hatten die Katharinengemeinde und der Verein Friedensorgel St. Katharinen eingeladen.

Bilder und Text: Friedemann Neuhaus, 28.01.2018