Rats-Adventskalender

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Weihnachtliche Prozentrechnung

Ludwig hat 200 rote und weiße Kerzen für Weihnachten. 99% der Kerzen sind rot. Ludwig möchte gerne so lange erst einmal rote Kerzen verwenden, bis der Anteil roter Kerzen auf 98% gesunken ist.Wie viele rote Kerzen muss Ludwig abbrennen?
Die Lösung gibt es morgen.

 

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Weihnachten kommt immer so überraschend und plötzlich!

STATUS: Wie Weihnachten 2017 im Internet gezeigt hat, heißt das Weihnachten 2018 nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann auch X-man sein! Da X-mas 2018quasi schon vor der Tür steht, war es spätestens ab März höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen – Verzeihung: das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten. Hinweis: Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (SANta Claus Road Show) findet bereits am 29. November statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 6. Januar 2018 abgehalten.
Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte „To-Do-Liste“ und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allokation geschaffen werden, was wiederum den Service Level erhöht und außerdem hilft, „X-mas“ als Brandname global zu implementieren. Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch so genannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden.
Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben. Ein Bündel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln. Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (0,35 Ct/Minute) für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen.
Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MISt) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 00.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating. Hochauflagige Low-cost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme. Ferner wurde durch intensives Brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet: „Lets Keep the Candles Burning“ und ersetzt das bisherige „Frohe Weihnachten“. Santa Claus hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Know-how seiner Investor-Relations-Manager. In diesem Sinne noch erfolgreiche X-mas Preparation für das Jahr 2018.

 

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Weihnachstpost!

Heute gibt es die passende Karte für deine Post ans Christkind.

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Advent!

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
(Rainer Maria Rilke)

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Weihnachstpunsch für Kinder

Heute präsentieren wir euch in unserem Adventskalender den Weihnachtspunsch für Kinder – dem Klassiker in der Adventszeit. Unser Rezept ist einfach und lecker. Noch habt ihr ein paar Tage Zeit, euren eigenen Kinderpunsch zu mixen.
Das braucht ihr für eine Familienportion Weihnachtspunsch
1 l Trauben- oder Kirschsaft
1 l Apfelsaft
1 Orange
2 (unbehandelte) Zitronen
1/4 l Wasser
1 Zimtstange
6 Nelken
2 Esslöffel Honig
Uns so wird der Weihnachtspunsch gebraut
Schale einer halben Zitrone reiben
Orange und Zitronen auspressen
Apfel- Trauben- und Zitrusfrüchtensaft in einen Topf schütten
Zimt, Nelken und Zitronenschale dazu geben
Den Weihnachtspunsch langsam erhitzen und gut durchziehen lassen
Mit Honig nachsüßen
Den Kinderpunsch heiß servieren und genießen
Lasst es euch schmecken!

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Nikolausbräuche!

Zuerst die Lösung von gestern: Ludwig hat 198 rote und 2 weiße Kerzen. Wenn er 100 rote Kerzen abbrennt hat er noch 98 rote und zwei 2 Kerzen.
Viele Kinder freuen sich vor allem deshalb auf den Sankt-Nikolaus-Tag am 6. Dezember, weil er mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken ein erster Vorbote des Weihnachtsfestes ist. Doch das ist nicht der einzige Brauch, der an diesem Tag gepflegt wird.
Woher kommt der Nikolaus?
Der Nikolaus geht auf den Heiligen Nikolaus von Myra aus dem 4. Jahrhundert zurück. Er stammte aus der kleinasiatischen Region Lykien, die heute zur Türkei gehört. Um den historischen Nikolaus ranken sich verschiedene Legenden, so, darunter die Heimführung eines verschleppten Kindes und die Erweckung eines Jungen. Er ist daher auch als Schutzpatron der Kinder bekannt.
In Russland kommt statt dem Nikolaus Väterchen Frost mit seiner Enkelin Schneeflöckchen.
Zu seinen Lebzeiten hatte Nikolaus von Myra den Ruf, ein großherziger und mitfühlender Bischof zu sein. Der Grund dafür war sein selbstloses Handeln: Geschichten zufolge verkaufte er beispielsweise das gesamte Gold seiner Kirche und verteilte den Gewinn unter den armen Familien.
Eine andere Erzählung handelt davon, dass Nikolaus während einer Hungersnot die kirchlichen Kornspeicher öffnen ließ, damit sich die hungernden Menschen Brot backen konnten. Andere Legenden berichten davon, dass der Bischof reiche Eltern hatte, sein Vermögen aber den Bedürftigen gab.
Nikolausstiefel: Kleine Geschenke am 6. Dezember
All diese guten Taten sind der Hintergrund für den vor allem in Europa verbreiteten Brauch, Kindern am Sankt-Nikolaus-Tag etwas zu schenken beziehungsweise am Vorabend einen ihrer Stiefel zu befüllen. Doch auch dieser Brauch hat sich mit der Zeit verändert: Während Eltern ihren Sprösslingen früher Äpfel und Nüsse in die geputzten Stiefel steckten, finden heute häufig Spielzeug oder CDs ihren Weg in die Schuhe. In früheren Zeiten war übrigens der Nikolaustag – und nicht Weihnachten – der Tag der Bescherung.
Nikolausbräuche in Deutschland
Neben dem Brauch des Nikolausstiefels gibt es in Deutschland regionale Bräuche, zum Beispiel das Nikolauslaufen, früher Sunnerklauslaufen, in Bremen. Ähnlich wie an Halloween ziehen Gruppen von Kindern teilweise verkleidet von Haus zu Haus, sagen einen Spruch auf oder singen ein Lied und bitten damit um Süßigkeiten.
In einigen Gegenden geht ein als Nikolaus Verkleideter selbst von Tür zu Tür, um kleine Gaben zu verteilen. Oftmals wird er dabei vom Knecht Ruprecht begleitet, der sicherstellen soll, dass die Kinder artig sind. In Bayern wird Knecht Ruprecht auch Krampus genannt.
Nikolausbräuche in anderen Ländern
Österreich
Vor allem in Österreich steht mit dem Nikolaus auch der Krampus im Mittelpunkt. Ganze Krampusumzüge werden als Nikolaustradition in Städten und Dörfern veranstaltet.
USA
Der Nikolaustag am 6. Dezember wird in den USA mittlerweile aus Konsumgründen beliebter. Traditionell bringt Santa Claus allerdings erst an Weihnachten Geschenke. Dieser Brauch geht auf niederländische Einwanderer zurück, bei denen Santa Claus wiederum Sinterklaas heißt. Sinterklaas geht traditionell auf Nikolaus von Myra zurück.
Türkei
Zwar stammt Nikolaus von Myra aus der heutigen Türkei, jedoch hat sich Demre, das damalige Myra, erst seit etwa 1950 zu einer Pilgerstadt entwickelt. Auch dort bringt der Nikolaus nicht am 6. Dezember die Geschenke. Noel Baba kommt an Silvester.
Russland
Für Russland ist der Heilige Nikolaus ein wichtiger Landespatron. Allerdings bringt hier Djed Moros, also Väterchen Frost, die Geschenke. Dieser stammt aus einem Märchen und sieht dem Nikolaus sehr ähnlich. Djed Moros wird von seiner Enkelin Snjegurotschka (Schneeflöckchen) begleitet. Zum sogenannten Jolkafest am Silvesterabend rufen die Kinder vor dem Weihnachtsbaum drei Mal nach Väterchen Frost und werden dann beschenkt.
Frankreich
Im Wallfahrtsort Sain-Nicolas-de-Port in Lothringen wird der Heilige Nikolaus mit einer großen Messe geehrt. Der traditionelle Umzug endet vor der Wallfahrtskirche. Nach der Messe singen die Besucher mit Kerzen in den Händen.

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Briefe ans Christkind!

Briefe ans Christkind – die besten Adressen 2015

Auch in diesem Jahr bekommen Kinder Post vom Christkind, Nikolaus oder dem Weihnachtsmann – wenn sie selber vorher eine kleine Nachricht geschickt
und den Absender nicht vergessen haben.
Wir haben die besten Adressen übersichtlich zusammen gestellt:

Christkind

An das Christkind, 21709 Himmelpforten
An das Christkind, 51777 Engelskirchen
An das Christkind, 97267 Himmelstadt

Nikolaus

An den Nikolaus, 49681 Nikolausdorf
An den Nikolaus, 66351 St. Nikolaus

Weihnachtsmann

An den Weihnachtsmann, 16798 Himmelpfort
An den Weihnachtsmann, 31137 Himmelstür

Wichtig: Den Absender nicht vergessen – nur dann gibt es auch eine Antwort. Und zu spät sollte man die Post nicht abschicken, denn auch die vielen Engel sind zum Ende des Jahres hin überlastet…

 

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Fun Facts (1)!

Die Weihnachtszeit ist immer eine sehr aufregende und stressige Zeit: Viele Fragen, Gedanken, Wünsche und vielleicht sogar ganz verrückte Aktionen. Doch was essen wir Deutschen eigentlich an Heiligabend? Was wünscht sich die Frau zum Fest? Und wie viel geben wir durchschnittlich für Weihnachtsgeschenke aus?
1. Frauen wollen Selbstgemachtes!
Das hörst du zum ersten Mal? Viele Frauen, genauer gesagt 12% der Frauen wünschen sich tatsächlich etwas Selbstgemachtes zu Weihnachten, doch nur 8,4% der Männer schenken es ihnen auch!
2. Jeder Haushalt hätte 7,5 Weihnachtsbäume!
Jedes Jahr werden knapp 300 Millionen Weihnachtsbäume in ganz Deutschland verkauft. Wenn diese Bäume nur an private Haushalte verkauft werden würden, hätte jeder Haushalt 7,5 Bäume Zuhause stehen.
3. Wir geben viel Geld am Weihnachtsmarkt aus!
Besucher eines Weihnachtsmarkts geben im Durchschnitt 30 Euro aus. Das ist ziemlich viel, nicht wahr? Aber überlege doch mal, wie dein Abend im Getümmel aussehen würde:
1. \“Das ist aber schön hier. Komm wir schauen uns ein bisschen um.\“
2. \“Oh lecker, Glühwein!\“
3. \“Schau mal, das wäre doch was für die kleine Lisa.\“
4. \“Langsam bekomme ich aber Hunger!\“
Und schon wird der Geldbeutel immer dünner.

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Welcher Weihnachtsbaum passt zu mir?

Was unterscheidet eine Nordtanne von einer Blaufichte? Und welchen Baum stelle ich in die Wohnung? Wir vergleichen die verschiedenen Weihnachtsbaumsorten.

  1. Die Nordmanntanne ist ganz besonders beliebt, weil sie ihre Nadeln nicht so schnell verliert. Bis die Tanne ihren Weg in unser Wohnzimmer findet können bis zu 10 Jahren vergehen und das hat seinen Preis. Die Nadeln sind nicht so spitz und pieken auch nicht so sehr.
  2. Die Blaufichte finden wir am zweit häufigsten in den Wohnzimmern. Sie duftet herrlich nach Weihnachten und hat sehr spitze Stacheln. Ihre Äste sind robust und tragen auch schwereren Baumschmuck. Leider verliert sie schneller ihre Nadeln. Der Staubsauger sollte also immer griffbereit sein. Die Blaufichte ist etwas günstiger als die Nordmanntanne.
  3. Die Rotfichte trägt auch den harzigen Weihnachtsduft der Blaufichte. Ihre Nadeln sind aber mehr tannengrün, weshalb sie manchmal fälschlich auch als Rottanne bezeichnet wird. Auch sie wirft gerne ihre Nadeln ab und ist etwas zierlicher. Zu schwerer Baumschmuck ist also nicht geeignet. Die Rotfichte wächst schnell und daher ist sie auch günstiger als die anderen beiden Weihnachtsbaumsorten.
  4. Die Edeltanne oder Silbertanne ist ein Geheimtipp. Sie vereint viele der genannten positiven Eigenschaften, ist aber nicht so bekannt wie Nordmanntanne und Fichten. Ihr Duft ist betörend, die Nadeln rund und die Farbe silberschimmernd. Die Äste der Silbertanne wachsen unregelmässig und tragen auch schweren Baumschmuck. Wenn ihr sie regelmässig mit Wasser besprüht, fallen die Nadeln auch nicht ab. Wenn euch der individuelle Wuchs der Edeltanne nicht stört, habt ihr viel Freude mit diesem Weihnachtsbaum.

Egal für welchen Weihnachtsbaum ihr euch entscheidet. Schön geschmückt sind sie alle eine Augenfreude für die Weihnachtstage.

Hoffentlich konnte unser Vergleich euch bei der Wahl des richtigen Weihnachtsbaums weiterhelfen.

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Haselnusskugeln nach Omas Rezept

Heute haben wir mal wieder ein Rezept im Programm, unsere Lieblingsweihnachtskekse.

  • 300g Mehl
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 200g Butter
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • ganze Haselnüsse belegen

Alle Zutaten mit dem Knethaken zu einem Teig kneten und anschließend eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Jetzt aus dem Teig kleine Kugeln rollen (ca. 2 cm) und auf ein Backblech legen und eine Haselnuss leicht eindrücken.

Circa 18 – 20 Minuten bei 200 Grad Celsius backen.

Viel Spaß beim Backen.

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Xmas is coming!

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Der Christbaumständer 

Beim Aufräumen des Dachbodens – ein paar Wochen vor Weihnachten – entdeckte ein Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer.
Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze.
Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied \“O du fröhliche\“ erkennen.
Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam.
Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in uralter Zeit zu drehen begänne und dazu \“O du fröhliche\“ spielte. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.

Es gelang ihm, mit dem antiken Stück ungesehen in seinen Bastelraum zu verschwinden.
Gut gereinigt, eine neue Feder, dann müsste der Mechanismus wieder funktionieren, überlegte er.
Abends zog er sich jetzt geheimnisvoll in seinen Hobbyraum zurück, verriegelte die Tür und werkelte. Auf neugierige Fragen antwortete er immer nur \“Weihnachtsüberraschung\“.
Kurz vor Weihnachten hatte er es geschafft. Wie neu sah der Ständer aus, nachdem er auch noch einen Anstrich erhalten hatte.

Jetzt aber gleich los und einen prächtigen Christbaum besorgen, dachte er. Mindestens zwei Meter sollte der messen.
Mit einem wirklich schön gewachsenen Exemplar verschwand Vater dann in seinem Hobbyraum, wo er auch gleich einen Probelauf startete. Es funktionierte alles bestens. Würde Großmutter Augen machen!

Endlich war Heiligabend.
\“Den Baum schmücke ich alleine\“, tönte Vater.
So aufgeregt war er lange nicht mehr. Echte Kerzen hatte er besorgt, alles sollte stimmen.
\“Die werden Augen machen\“, sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing.
Vater hatte wirklich an alles gedacht. Der Stern von Bethlehem saß oben auf der Spitze, bunte Kugeln, Naschwerk und Wunderkerzen waren untergebracht, Engelhaar und Lametta dekorativ aufgehängt. Die Feier konnte beginnen.

Vater schleppte für Großmutter den großen Ohrensessel herbei.
Feierlich wurde sie geholt und zu ihrem Ehrenplatz geleitet.
Die Stühle hatte er in einem Halbkreis um den Tannenbaum gruppiert.
Die Eltern setzten sich rechts und links von Großmutter, die Kinder nahmen außen Platz.
Jetzt kam Vaters großer Auftritt. Bedächtig zündete er Kerze für Kerze an, dann noch die Wunderkerzen.
\\\\\\\“Und jetzt kommt die große Überraschung\“, verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell seinen Platz ein.

Langsam drehte sich der Weihnachtsbaum, hell spielte die Musikwalze \“O du fröhliche\“.
War das eine Freude! Die Kinder klatschten vergnügt in die Hände. Oma hatte Tränen der Rührung in den Augen.
Immer wieder sagte sie: \“Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf.\“
Mutter war stumm vor Staunen.

Eine ganze Weile schaute die Familie beglückt und stumm auf den sich im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunkenheit riss. Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Kugeln klirrten wie Glöckchen.
Der Baum fing an, sich wie verrückt zu drehen.
Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an, als wollte \“O du fröhliche\“ sich selbst überholen.
Mutter rief mit überschnappender Stimme: \“So tu doch etwas!\“
Vater saß wie versteinert, was den Baum nicht davon abhielt, seine Geschwindigkeit zu steigern. Er drehte sich so rasant, dass die Flammen hinter ihren Kerzen herwehten.
Großmutter bekreuzigte sich und betete. Dann murmelte sie: \“Wenn das Großvater noch erlebt hätte.\“

Als Erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel dann auf Felix, den Dackel, der dort ein Nickerchen hielt.
Der arme Hund flitzte wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer in die Küche, wo man von ihm nur noch die Nase und ein Auge um die Ecke schielen sah.
Lametta und Engelhaar hatten sich erhoben und schwebten wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum.
Vater gab das Kommando \“Alles in Deckung!\“
Ein Rauschgoldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte.
Weihnachtskugeln, gefüllter Schokoladenschmuck und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.

Die Kinder hatten hinter Großmutters Sessel Schutz gefunden. Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend.
Mutter jammerte in den Teppich hinein: \“Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!\“
Vater war das alles sehr peinlich. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt. Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 14-18 in den Ardennen in feindlichem Artilleriefeuer gelegen hatte. Genau so musste es gewesen sein.
Als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken \“Kirschwasser\“ und murmelte: \“Wenn Großvater das noch erlebt hätte!\“
Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupfakkord \“O du fröhliche\“, bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab.

Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel aufs kalte Buffet, die letzten Nadeln von sich gebend.
Totenstille! Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend.
Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande wie eine Schleppe tragend, auf ihr Zimmer.
In der Tür stehend sagte sie: \“Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!\“

Mutter, völlig aufgelöst zu Vater: \“Wenn ich mir diese Bescherung ansehe, dann ist deine große Überraschung wirklich gelungen.\“
Andreas meinte: \“Du, Papi, das war echt stark!

Machen wir das jetzt Weihnachten immer so?\“

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Fun facts(2)!

4. Frauen wollen Parfüm!
Schon wieder? 27,5 % der Frauen wünschen sich Parfüm zu Weihnachten, aber nur ein Drittel der Männer schenkt es ihnen auch.
5. Männer wollen Technik!
34.4 % der Männer wünschen sich Technik- und Elektrogeräte zu Weihnachten. Das müsste die Ehefrau doch eigentlich wissen, oder? Doch nur ein Viertel der Frauen erfüllen ihren Männern diesen Wunsch.
6. Das ideale Geschenk für den Partner gibt es nicht!
Er wünscht sich nichts? Sie weiß nicht, was sie will? Den Partner zu beschenken ist für viele Menschen die größte Herausforderung. 19 % der Befragten sind der Meinung, dass das am schwersten ist und die meiste Zeit in Anspruch nimmt.

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Bratapfel-Tiramisu im Glas!

Schicht für Schicht zum Apfelglück: Löffel dich durch knusprigen Mandelkrokant, cremige Mascarponecreme, fruchtigen Bratapfel und aromatischen Spekulatiusboden. Der perfekte Abschluss für dein Weihnachtsmenü!

Hier geht es zum Rezept