Eine Woche voller Leseeindrücke

LiesA stellt Eltern neuste Kinder- und Jugendbücher vor. Vorlesewettbewerb im 6. Jahrgang 

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Die letzte Woche stand ganz im Zeichen von Kinder- und Jugendliteratur. 

Am Mittwoch, den 4. Dezember 2019, lud die Fachgruppe Deutsch die Eltern der Jahrgänge 5 bis 8 zu einem stimmungsvollen Literaturabend ein. Die Bibliothek war vorweihnachtlich geschmückt, Punsch und Plätzchen dufteten und ein reich gedeckter Büchertisch der Buchhandlung „Zur Heide“ komplettierte das Ambiente, in dem Stephanie Scholze (LiesA), Referentin für Leseförderung und Literaturerziehung, Einblicke in die Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur gab. Die Zahl der Neuerscheinungen ist groß, fast unüberschaubar. Gut, dass LiesA einen Überblick gab, um die Titel von „Olga, die mutigste Kuh der Welt“ über „Der Wunderstürmer – Hilfe ich habe einen Fußballstar gekauft“ bis hin zu „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ einzuordnen. Kurzeinführungen in die Inhalte der Bücher, hervorragend vorgelesene Ausschnitte und eine Kurzbeurteilung erleichterten den Zuhörerinnen und Zuhörern die Einordnung und jede oder jeder war am Ende des Abends nicht nur voll von Geschichten, sondern auch bereichert an Geschenkideen. 

Ein Bild, das drinnen, Person, klein, sitzend enthält.

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„Lesen ist ein starker Anfang“, das ist nicht nur das Motto der Referentin, sondern auch die Fachgruppe Deutsch hält das Lesen von Geschichten für einen wertvollen Beitrag für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Lesen ruft innere Bilder hervor; diese entstehen nicht nur als Leistung des Gehirns, sondern im Zusammenspiel zwischen Gehirn und Körper, aus der Erinnerung und aus der körperlichen Erfahrung. Auch die konkrete Lesesituation wirkt sich auf den Körper aus. Lesen, vor allem das Lesen als behagliches Erlebnis, eingekuschelt auf dem Sofa, oder auch das Vorlesen durch Eltern sind Erfahrungen, die mehr als die kognitive Entwicklung fördern.

Auch aus diesem Grund nimmt das Ratsgymnasium in jedem Jahr am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teil. 

Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen holten auch in diesem Jahr ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und lasen sich gegenseitig vor. Wer hatte die klarste Stimme, bei wem saßen die Betonungen am besten, wem hörte man am liebsten zu? In spannenden Vorrunden in den fünf Lerngruppen wurden die jeweiligen Klassensiegerinnen ermittelt. Jeder Teilnehmende las eine Textstelle aus einem selbstgewählten Kinder- oder Jugendbuch vor. Des Weiteren stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Lesekompetenz anhand eines fremden Textes unter Beweis. In diesen Vorleserunden bekamen die Sechstklässler einen Einblick in die breite Vielfalt der Kinder- und Jugendliteratur.

Am Freitag, den 6. Dezember 2019, fand dann der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs in der Aula statt. Alle Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs begleiteten ihre Klassensiegerinnen und drückten ihnen die Daumen. Michelle Kehl (6a), Anna Danner (6b), Patricia Harmening (6c), Rosa Lee Engel (6d) und Anni Bollingerfähr (6e) trugen zunächst ihre vorbereiteten Textauszüge vor. In einer zweiten Phase lasen sie aus einem ihnen noch unbekannten Text vor. Die Jury, bestehend aus dem Vorjahressieger Jonas Kunis, aktiven und ehemaligen Deutschlehrerinnen, Frau Neuffer als Vertreterin des Buchhandels sowie der Bibliotheksmitarbeiterin Frau Hengelbrock, hatte es nicht leicht, denn sowohl die Lesetechnik als auch die Interpretation der Texte waren zu beachten. Die diesjährige Schulsiegerin ist Michelle Kehl aus der 6a, die einen Auszug aus dem Roman „Kannawoniwasein. Manchmal muss man einfach verduften“ von Martin Muser vorlas. Michelle wird Anfang des Jahres das Ratsgymnasium auf Stadtebene weiter vertreten. Wir drücken ihr die Daumen! 

Für die Fachgruppe Deutsch

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Stefanie Westphal                                                                                                         9.12.2019

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