Das Ratsgymnasium ist wieder einmal beim Frühjahrsfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ im Basketball vertreten!!!

Fiona Schröder, Marie Dreyer, Frieda Bühner, Luise Hansmann, Jana Lüssenheide, Lilly Rüße, Louisa Riehemann, Lotta Bleeker und Charlotte Kreuzhermes fahren vom 24. bis 28. April 2018 nach Berlin und vertreten das Ratsgymnasium Osnabrück beim Bundesfinale im Basketball!

Nach überzeugenden Leistungen fuhren die Schülerinnen unter der Leitung von Trainer Jörg Scherz überzeugend und souverän mit drei Siegen in drei Spielen den Landessieg in der Wettkampfklasse III (Jg. 2003-05) ein. Nach einem hart erkämpften Sieg in der Gruppe (37:22 gegen Wolfenbüttel) und einem leichten Erfolg im Halbfinale (66:33 gegen Realschule Syke) steigerten sich die Rats-Mädels im Finale zu einer sehr guten Leistung und besiegten erneut die Große Schule Wolfenbüttel mit 56:26! Verdient und von allen Seiten gelobt jubelten das Rats-Team über den Landessieg und die Fahrkarten zum Bundesfinale in Berlin!

Jörg Scherz, 21.02.2018

Eine Reise mit Hindernissen, ein ungewollter Umzug, eine Flucht aus einem Krisengebiet, ein Leben auf gepackten Koffern: Solchen und anderen Ideen konnten die weit über 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 7 am 15. Januar 2018 beim 2. Schreibzirkus Leben einhauchen, als sie mit gespitzten Bleistiften in der Aula und der Bibliothek zusammenkamen, um sich dem kreativen Schreiben zu widmen und auf der Grundlage eines Mottos, das in diesem Jahr „Auf gepackten Koffern“ lautete, eine spannende oder lustige Geschichte zu erfinden. Die fleißigen Schreiber ließen ihrer Fantasie sogleich freien Lauf und sammelten Schreibideen, aus denen sie dann innerhalb von vier Schulstunden ihre ganz eigenen Erzählungen entwickelten. Das Jurorenteam, das zunächst aus Deutschlehrerinnen und später aus außerschulischen Experten besteht, darf gespannt sein, wie die Schülerinnen und Schüler dieses Motto umgesetzt haben: Am 26. April 2018 wird dieses Geheimnis gelüftet, wenn die Texte der Jahrgangsbesten bei der Siegerehrung vorgetragen werden!

Unser Dank geht an die Felix Schoeller Group für die freundliche Unterstützung dieses Wettbewerbs.

Robert Stutzenstein, 16.01.2018

Köstlicher, appetitanregender Waffelgeruch zieht seit der vergangenen Woche wieder durch die Schule – unsere Schülerinnen und Schüler haben wieder, wie jedes Jahr, angefangen, in den Pausen

selbstgebackene Plätzchen zu verkaufen und häufig auch frisch hergestellte Waffeln zum Kauf anzubieten.

In diesem Jahr ist der Erlös der Adventsaktion, die bis zum 20.12.2017 geht, bestimmt für die Bahnhofsmission

Osnabrück.

Die Bahnhofsmissionen helfen jedem: Sofort, ohne Anmeldung, ohne Voraussetzungen erfüllen zu müssen und gratis.

Mit Auskünften und Unterstützung bei der Verständigung, beim Ein-, Aus- und Umsteigen, mit Aufenthalts- und Übernachtungsmöglichkeiten,

Rollstuhl, Gepäckwagen oder Hebebühne. Oder indem allein reisende Kinder begleitet werden. Wenn Menschen in akuter Not sind:

Kleidung kaputt, kein Telefon, ohne Schlafplatz, hungrig, durstig, bestohlen, verletzt, krank, schwach, wohnungslos. Süchtig. Krank. Verarmt. Verzweifelt.

Die Zahl der Hilfesuchenden bei den Bahnhofsmissionen steigt. Immer seltener reichen eine Tasse Kaffee und ein Butterbrot.

Die Menschen kommen mit multiplen Problemen und die Einrichtungen benötigen eine angemessene Ausstattung.

Herr Bohnenkamp, der neue Leiter seit einem Jahr in Osnabrücks Bahnhofsmission, hat besonders neue Kaffeemaschinen, „Platte-Sets“

(das sind Iso-Matten, Schlafsäcke, Kocher), einen Trockner und „Reserven“ für Soforthilfe auf seinem Wunschzettel.

Dass davon einiges umgesetzt werden kann, dazu wollen wir beitragen!

Danke schon  jetzt an alle, die Plätzchen backen, verkaufen und kaufen, damit wir dies Ziel erreichen!

 

Karin Just, 10.12.2017

Niveaustufe A1: Sarah Ajine, Lara Marie Bartels, Emilia Gamedia Boye, Jana Dierkes, Laura Gisdon, Denisa Hamidovic, Mailin Hüring, Milena Klaßen, Hannah Meier, Helin Mergen, Theresa Schwager, Hendrik van Remmerden, Max Werries, Frieda Willmann, Fleur Wohlschläger, Aleyna Yasemin – Niveaustufe A2: Jonna Bleeker, Frieda Bühner, Marie Dreyer, Pauline Goldmeyer, Amelia Marra, Marit Mortzeck, Sophie Mundt, Luisa Schröder, Ilsa Hagemann – Niveaustufe B1: Moritz Bothe, Mara Kroke, Rebecca Menkhaus, Jana Mortzeck, Johanna Nagel, Julia Tebbe – Niveaustufe B2: Charlotte Ekenhorst, Alicia Göckel, Paula Viehl

Die Prüfung DELF (Diplôme d’Études en Langue Française) wird vom Institut Français abgenommen. In den zwei Prüfungen erwarten die Schüler drei Teile: eine mündliche und eine schriftliche Prüfung sowie eine Hörverstehensaufgabe. Es gibt vier unterschiedliche Niveaustufen und das Ratsgymnasium ist stolz auf die zunehmende Teilnahme an den höchsten Niveaustufen B1 und B2. Die Anmeldung ist im März eines jeden Jahres und kostenpflichtig. Seit Jahren übernimmt der Förderverein des Ratsgymnasiums die Hälfte der Kosten als Anerkennung der außerschulischen Leistungen unserer Schülerschaft. Das Institut Français führt die Prüfungen im Frühjahr durch, teilt die Ergebnisse vor den Sommerferien mit und verschickt die Diplome im November.

Text & Foto: Regis Baumans, 16.11.2017

 

„Bibliotheksgespräch“ mit Verfassungsschützer Werner Sprado

Im Rahmen der „Bibliotheksgespräche“ hatte die Vereinigung ehemaliger Ratsgymnasiasten ihr Mitglied Werner Sprado (Jahrgang 1950, Abitur 1969) eingeladen. Er berichtete von seinem beruflichen Werdegang als Verfassungsschützer – und von den politischen Einflussnahmen, denen die Geheimdienste stets ausgesetzt waren und sind.

 „Für die einen war ich auf dem rechten Auge blind, für die anderen auf dem linken. Ich weiß gar nicht, wie ich immer ins Büro gefunden habe“. Mit dieser Aussage verdeutlichte Sprado, dass die Geheimdienste stets zur politischen Manövriermasse im politischen Prozess gehört haben. Als stellvertretender Präsident des sachsen-anhaltinischen Landesamts für Verfassungsschutz bekam er das in den 1990er-Jahren besonders deutlich zu spüren, als SPD-Ministerpräsident Reinhard Höppner nur mit Duldung durch die PDS, die Vorgängerpartei der Linken, in Magdeburg regieren konnte. Zu den Aufgaben des Verfassungsschutzes gehörte die Durchleuchtung der Biografien von bestimmten Funktionsträgern im Hinblick auf ihre Verstrickungen im DDR-Unrechtssystem. „Da wurde immer wieder versucht, uns auszubremsen“, so Sprado, „einige in der PDS wollten den Verfassungsschutz insgesamt zur Disposition stellen.“

Einen Teil der Vorbehalte kann er heute nachvollziehen, denn der Föderalismus sei in der Strukturierung der Geheimdienste übers Ziel hinausgeschossen. Kleinere Bundesländer wie Sachsen-Anhalt mit 2,3 Millionen Einwohnern benötigten nicht unbedingt eine eigene Landesbehörde. Die Zusammenlegung des Verfassungsschutzes mehrerer kleiner Bundesländer wäre sinnvoll. Letztlich habe auch der Fall Anis Amri gezeigt, dass zu viele Dienststellen bei der Aufklärung und Verfolgung hinderlich seien.

Interessant für die Schüler im Publikum war auch, wie man überhaupt zum Geheimdienst kommt. „Das war nicht mein erklärter Berufswunsch“, erzählte Sprado. Er wollte eigentlich Gymnasiallehrer für Geschichte und Biologie werden. Nachdem er bereits das Staatsexamen in der Tasche hatte, wurden ihm vertiefende Seminare in der Faschismusforschung angeboten. Er schrieb sich ein. Später stellte sich heraus, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz ein Auge auf die Absolventen geworfen hatte und einige zu Gesprächen einlud. „Man bot mir einen attraktiven Aufgabenbereich an und so sagte ich zu.“ In der Folge war Sprado mit Rechts-, Links-, Ausländerextremismus und Geheimschutz befasst, er machte in Köln, Bremen und Magdeburg Karriere. Als Mitglied im SPD-Ortsverein Neustadt-Wüste und Mitglied im Stadtrat von 1976 bis 1991 ist er dabei seiner Heimatstadt stets verbunden geblieben.

Zur aktuellen Sicherheitslage meinte Sprado, dass die Bedrohungen heute größer seien als je zuvor. „Wir wissen viel zu wenig über die ‚Schläfer‘, die in keinem Verfassungsschutzbericht aufgezählt werden, weil sie sich völlig unauffällig verhalten und niemals etwa in einer Salafisten-Moschee auftauchen würden.“ Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA, der über weitergehende Instrumente etwa der Kommunikationsüberwachung verfüge als die Inlandsdienste, werde zwar vielfach kritisiert, sei aber unter Sicherheitsgesichtspunkten sehr wertvoll und habe schon einige Anschläge hierzulande verhindert. Ein Gefahrenpotenzial liege auch in der großen Zahl nur lückenhaft erfasster Migranten, die seit 2015 ins Land gekommen seien. Leider werde eine offene Auseinandersetzung darüber immer noch unterdrückt. Teile der Politik versuchten, die Probleme „klein zu reden und gesund zu beten“, so Sprado. Davon nahm er die meisten Innenminister der Länder aus, „denn die haben es ja mit der Realität zu tun“. In Geheimdienstkreisen werde gewitzelt, das Kommunistische Manifest müsste eigentlich umgeschrieben werden und so lauten: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der Realität“.

Der Moderator des Abends, das Vorstandsmitglied der Ratsgymnasiums-Ehemaligen Volker Lüdemann, resümierte: „Es bewegt sich halt jeder von uns in seiner persönlichen Wahrnehmungs-Filterblase.“

BU:

Verfassungsschützer Werner Sprado (Mitte) sprach im Ratsgymnasium auf Einladung von Volker Lüdemann vom Vorstand der Ehemaligen-Vereinigung (links) und Schulleiter Lothar Wehleit.

23.10.2017,  Text & Foto Joachim Dierks

 

Vor zwei Jahren hatten wir das Projekt „Bibliotheksgespräche“ vorgestellt. Dahinter steckt die Idee, das sicherlich enorme Potential an Wissen, Kompetenz und Lebenserfahrung, das in der Kartei ehemaliger Schüler schlummert, punktuell ans Tageslicht zu befördern. Gesucht wurden Ehemalige, die bereit sind, in lockerem, informellem Rahmen aus ihrem Berufsleben oder über ein anderes interessantes Thema ihres Erfahrungsbereichs zu berichten. Als Publikum ist die gesamte Schulöffentlichkeit eingeladen, also Schüler, Lehrer, Eltern und Ehemalige.

Nach der Premiere, in der es um Fluchtursachen aus dem afrikanischen Krisenland Eritrea ging, und dem zweiten Gespräch, das sich um unterschiedliche Karrieren im Arztberuf drehte, steht nun das dritte „Bibliotheksgespräch“ vor der Tür. Werner Sprado, Abitur 1969, wird am

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 20 Uhr

in der Bibliothek des Ratsgymnasiums zum Thema „Vom Lehramtsstudium zur Inneren Sicherheit – ein vielleicht eigentümlicher Berufsweg“ sprechen und anschließend mit seinem Publikum diskutieren. Sprado wollte eigentlich Gymnasiallehrer in seinen Lieblingsfächern Geschichte und Biologie werden. Aber dann kam alles anders: TU Hannover – Bundesinnenministerium/Dienststelle Köln – Bundesamt für Verfassungsschutz – Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt – Innenministerium Sachsen-Anhalt. Die Beobachtung von Ausländerextremismus und –terrorismus gehörte zu seinen Aufgaben ebenso wie der allgemeine Extremismus auf der rechten und der linken Seite und die Leitung der Spionageabwehr auf Landesebene. Aus dem jetzt eingetretenen Ruhestand heraus blickt er auf 35 Jahre vielseitiger Tätigkeit im Bereich der Inneren Sicherheit zurück.

Die Vereinigung ehemaliger Schüler des Ratsgymnasiums lädt zu dieser dritten Veranstaltung in der Reihe der “Bibliotheksgespräche” alle ehemaligen und aktuellen Schüler, Lehrer und Eltern herzlich ein, der Eintritt ist frei.

19.09.2017, Joachim Dierks

Das Lehrertheater fällt heute aufgrund des tragischen Todesfalls aus.

Eine Ersatzvorstellung kann leider nicht mehr angeboten werden. Für bereits erworbene Karten wird ab morgen das Geld im Sekretariat erstattet.

Lothar Wehleit

Wieder einmal wagen es 22 Lehrer des Ratsgymnasiums (einschließlich Schulleiter) sich mit der Eigenproduktion eines Theaterstückes einem kritischen Publikum aus Kollegen, Eltern und Schülern und gerne auch anderen interessierten Zuschauern zu stellen. Gespielt wird das Stück „Hofgesellschaft“ am 9., 10., 12. Und 13. September jeweils um 19.30 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums.

Worum geht es? Einerseits geht es um die Charaktere, Konflikte, Vorlieben, und Beziehungen einer sehr heterogenen Hausgemeinschaft, der das Thema Gentrifizierung allerdings recht arg zu schaffen macht.

Als die Mitwirkenden vor einem Jahr mit den Proben begannen, war die Gentrifizierung ein Problem großer Metropolen wie Berlin, London, Amsterdam usw. , dass dieses Thema aber auch vor einer Stadt wie Osnabrück nicht Halt macht, konnte man ja vor einigen Tagen der lokalen Presse entnehmen.

Lehrertheater hat am Ratsgymnasium eine recht lange Tradition – seit dem Jahre 2000 gab es fünf Theaterstücke, in dem entweder nur die Lehrer oder aber Lehrer und Schüler gemeinsam auf der Bühne gestanden haben. Dass dabei wie auch im vorliegenden Stück immer gesungen und getanzt wurde, machte (und macht hoffentlich auch diesmal) für die Zuschauer einen besonderen Reiz aus.

Es wäre schön, wenn wir Sie /Euch in unserem „Hinterhof“ begrüßen könnten.

Karten (Erwachsene 7 Euro, Schüler 4 Euro) gibt es im Sekretariat und unter der Nummer 3234383.

Margot Johannsmeier

Auch in diesem Jahr fand wieder das traditionelle Sommerkonzert unserer Schule satt. Die Stimmung in der Aula war ausgelassen und der Spaß kam nicht zu kurz. Dies lag nicht nur daran, dass die Sommerferien unmittelbar bevorstanden, sondern auch an den motivierten Schülerinnen und Schüler, die ein unterhaltsames Programm boten.

In der vollbesetzten Aula traten alle Ensembles unserer Schule auf. Die Vorkapelle (Leitung: Markus Preckwinkel) spielte den Farmhouse Rock, Ging Gong Gooli, Aunt Rhody, Happy und Goodnight, Ladies. Der Chor des Ratsgymnasiums mit dem Chor der 5. und 6. Klassen (Leitung: Kurt Kuhlewind, Klavier: Birgitta Kuhlewind, Violine, Bratsche: Friederike Frassl) sangen You raise me up, Chattanooga Choo Choo, ABBA Forever, Mister Sandman und Adiemus. Das Vororchester (Leitung: Raphael Rahe) spielten Cheap Thrills, Shark Attack und Captain Jack’s Hornpipe und das Kammerorchester des Ratsgymnasiums (Leitung: Raphael Rahe) spielte Air des Combattans, Chaconne, und Rather Be. Die Schülerkapelle (Leitung: Markus Preckwinkel) spielte Music from “The Incredibles” und Michael Jackson Hit Mix, wozu es eine Tanzchoreografie (Leitung: Christina Herber) gab.

Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für den gelungenen Abend!

21.06.17, Michael Geß, Fotos: Friedemann Neuhaus

 

Auch in diesem Jahr lassen wir am Dienstag, den 20. Juni um 19 Uhr, in der Aula das Schuljahr musikalisch ausklingen.

Es treten alle Musik-Ensembles unserer Schule auf:

Vorkapelle, Chor der 5. und 6. Klassen, Mittelstufenchor, Oberstufenchor, Vororchester, Kammerorchester und die Schülerkapelle.

16.06.2017, Michael Geß