Steinmeier und Macron:            François und Lothar:

Neugründung Europas.             Die Freundschaft zwischen

Freundschaft zwischen              dem Lycée St. Martin und dem

dringlich und notwendig           Ratsgymnasium wurde erneut

(FAZ, 21.11.2017)                        bestätigt (am Ufer der Loire und

der Maine am 12.11. 2017)

 

27 11 2017

Taschengeldkino 6

Zertifikatsvergabe für die Lehrerinnen und Lehrer der berufsbegleitenden Qualifizierung am 24.11.2017 in Hannover

 

Bei der großen Abschlussveranstaltung beim 14. up-and-coming Internationalen Film Festival in Hannover bekam ich als erfolgreiche Teilnehmerin der 6. Runde TASCHENGELDKINO mein Zertifikat überreicht.

In den vergangenen 16 Monaten habe ich in 8 Modulen bei Filmprofis Übungen absolviert, Tipps bekommen, ein eigenes Schülerfilmprojekt am Rats durchgeführt, reflektiert und präsentiert. Gern gebe ich dieses Wissen weiter.
Damit stehe ich als „Filmlehrerin“ allen Interessierten und Suchenden mit meinen Rat zur Seite.

Ich freue mich auf euch,

Christiane Berger

Foto:  Michael Wallmüller

Ex-EKD-Vorsitzender Huber diskutiert mit Rats-Schülern

Anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Reformation“ war der ehemalige EKD-Vorsitzende Wolfgang Huber am Ratsgymnasium zu Gast. Acht Thesen zum Thema „Religiöse Vielfalt als Herausforderung“ stellte er vor 200 Schülern zur Diskussion.

In seinem einleitenden Vortrag spannte Huber einen weiten Bogen vom Beginn der Reformation im 16. Jahrhundert bis hin zur religiösen Pluralität der Gegenwart. „Vor hundert Jahren, zum 400-jährigen Jubiläum der Reformation, wäre kein Mensch auf die Idee gekommen, religiöse Pluralität als Thema herauszupicken, um die Aktualität der Reformation deutlich zu machen“, erklärte Huber. In Deutschland herrschte weitgehend konfessionelle Homogenität, die erst durch die Wanderungs- und Fluchtbewegungen des Zweiten Weltkriegs aufgebrochen wurde. Heute sei religiöse Pluralität zu einem globalen Phänomen geworden, das auch die christlichen Kirchen vor neue Herausforderungen stelle.

„Das Leben in religiöser Pluralität stellt an den einzelnen höhere Anforderungen, sich über die eigene Religion Klarheit zu verschaffen, zu wissen woran man glaubt und darüber auch Auskunft geben zu können“, erklärte Huber und begründete damit die Notwendigkeit des Religionsunterrichts.

Zur friedlichen Gestaltung religiöser Pluralität gehörten der staatliche Schutz der Religionsfreiheit und eine „Praxis überzeugter Toleranz“ zwischen den Religionen. Alle religiösen Gemeinschaften müssen die an den Grund- und Menschenrechten orientierte rechtsstaatliche Demokratie überzeugt bejahen und mitgestalten, so Huber.

Überzeugte Toleranz

Schülerin Paula Viehl moderierte die anschließende Diskussion mit den Oberstufenschülern. Sie leitete die Gesprächsrunde mit einer eigenen Frage ein, in der sie auf den Reformationsgedanken „Solus Christus – allein Christus“ zu sprechen kam: „Wenn wir davon überzeugt sind, dass der Mensch nur durch den Glauben an Christus gerecht werden kann, wie lässt sich dann Toleranz leben?“ Toleranz entstehe als Aufgabe nur dadurch, dass Menschen unvereinbare Positionen haben, antwortete Huber. „Solus Christus bedeutet, Gott bindet sich an Christus, nicht dass die Christen das Recht haben, über alle anderen Menschen zu richten.“

Ein weiterer Schüler schloss daran die Frage an, ob mit dem steigenden Anteil nicht religiös gebundener Menschen in Deutschland (35 Prozent) nicht auch das Toleranzproblem wegfallen würde. Huber entgegnete darauf, dass eine verordnete „Einheitsweltanschauung“ ganz ohne Religionen gerade das Gegenteil von Toleranz bewirke. „Das hatten wir schon einmal, und niemand wünscht sich das wieder.“

Frieden in der muslimischen Welt

In Deutschland funktioniere die religiöse Pluralität zwischen den christlichen Konfessionen und zwischen Christen und Muslimen gut, bemerkte ein Schüler. Wie aber könne man auf die muslimische Welt einwirken, in der unterschiedliche religiöse Weltanschauungen zu Konflikten führen? Man dürfe diesen Gesellschaften nicht mit einem „überlegenen Weltretter-Anspruch“ entgegentreten, schickte Huber seiner Antwort voraus. Die christlichen Konfessionen hätten sich selbst sehr lange schwer getan mit der friedlichen Koexistenz. In einer Schlüsselposition sehe er die Muslime, die gut integriert in Europa leben und etwas von den guten Seiten der europäischen Lebensform – Menschenrechte und Religionsfreiheit – in ihre Herkunftsländer kommunizieren können.

NOZ vom 27.10.2017. Autorin: Regine Hoffmeister, Foto Claus Adelski

Liebe Mitglieder,

erstmals zog es Vorstand und Beirat der Ehemaligen-Vereinigung für eine Sitzung hinaus in die Welt. Genauer gesagt, in die Niederlande, nach Den Haag. Wir folgten einer Einladung unseres Beiratsmitglieds Uwe Hinxlage, der dort die Deutsche Internationale Schule Den Haag (DISDH) leitet.

Wir lernten eine Schule kennen, die in vielerlei Hinsicht „anders“ ist. Es geht damit los, dass die DISDH als Privatschule letztlich nach der Pfeife des Schulvereins tanzen muss, der Träger und Eigentümer ist. Hier haben die – zahlenden – Eltern eine institutionelle Mehrheit. Da viele Eltern in gehobener Position in Botschaften, Konsulaten oder einer der zahlreichen internationalen Organisationen arbeiten, hat Hinxlage es mit einer „insgesamt recht anspruchsvollen Klientel“ zu tun, wie er es diplomatisch ausdrückt. Das Schulgeld beträgt 7350 Euro pro Schuljahr, was im Vergleich mit anderen internationalen Schulen in Den Haag eher wenig ist. Das wiederum liegt daran, dass der deutsche Staat Zuschüsse gibt. Er hat ein Interesse daran, dass Deutsche im Ausland eine Schulversorgung nach deutschen Standards erhalten. An der DISDH legen die Schüler nach dem 12. Schuljahr die Deutsche Internationale Abiturprüfung (DIAP) ab. Die DIAP ist die internationale Variante des regulären deutschen Abiturs. Dieser Abschluss wird auf der ganzen Welt anerkannt und ermöglicht ein Studium sowohl in Deutschland als auch im Ausland. „Insofern haben wir es bei Lehrplänen und Prüfungsanforderungen auch mit der deutschen Kultusministerkonferenz zu tun“, erklärte Hinxlage.

Einige Einflussnehmer sind damit beschrieben. Formal bezeichnet sich die Schule als „unabhängig“. Das trifft insofern zu, als Hinxlage keine Dienstanweisungen einer ministeriellen Schulbehörde empfängt, obwohl er weiterhin aus Deutschland bezahlt wird. Aber viele wollen mitreden, wenn es um Schule geht. Das ist in Deutschland so und noch mehr im Ausland. Großunternehmen, die teils das Schulgeld für ihre Angestellten übernehmen und darüber hinaus als Spender auftreten, verschaffen sich Gehör. Und wenn der ägyptische Botschafter sich beim deutschen Amtsträger beschwert, dass Hinxlage seinen Sohn (aus guten Gründen) nicht aufnehmen will, dann kommt es auch schon mal zu einer Einflussnahme auf diplomatischem Wege. Mehr als ein Schulleiter in Deutschland hat er zwischen widerstreitenden Interessenvertretern zu vermitteln. Und muss gleichzeitig auf großer internationaler Bühne repräsentieren, ganz zu schweigen von fast regelmäßigen Abend- und Wochenendterminen. So manch einen Kollegen zerreibt es dabei. Die wenigsten stehen die sechs Jahre, auf die so ein Auslandseinsatz angelegt ist, durch.

Hinxlage leitet die DISDH seit 2013. Er hat sich eine gewisse Robustheit zugelegt. Zudem ist diese nicht seine erste Auslandsmission. Von 1998 bis 2001 lehrte er an der deutschen Schule in Washington, D.C. Danach rief ihn die Heimat zurück. An der Gesamtschule Schinkel wurde er zunächst Fachbereichsleiter und ab 2005 stellvertretender Schulleiter. 2013 packte ihn wieder die Lust auf neue Herausforderungen, um nicht zu sagen Abenteuer. Seitdem ist er der Dompteur eines bunt zusammengesetzten Kollegiums und von 400 Schülern aus 33 verschiedenen Nationen, angefangen bei den Dreijährigen im Kindergarten bis zu den Abiturienten. Und er hält die Tradition einer Schule hoch, die seit 1863 wichtige Anlaufstelle für deutsche Sprache und Kultur und ein Teil des internationalen Lebens in Den Haag ist.

Auf dem Rundgang durch die Schule wunderten wir uns zunächst über die hermetische Abgeschlossenheit des Schulkomplexes und die Omnipräsenz von Wachleuten. Seit den Terroranschlägen in Belgien und Frankreich entschloss sich der Schulverein zu einer deutlichen Verschärfung des Sicherheitsstandards. Erstaunlich fanden wir auch, dass das Schulgebäude mit seiner nach unserem Empfinden eher nichtssagenden Sechziger-Jahre-Architektur unter Denkmalschutz steht. Das hat für Hinxlage die Konsequenz, dass er vor jedem Nagel, den er in die Wand hauen will, fragen muss. Die „Monumentenwacht Nederland“ verstehe keinen Spaß. Wenn Auflagen nicht eingehalten würden, drohten saftige Strafen.

Bemerkenswert fanden wir die gute schultechnische Ausstattung. Jeder Klassenraum verfügt über ein elektronisches Whiteboard. Schmunzeln mussten wir im Kindergarten-Vorraum über die fein säuberlich an den Garderobenhaken hängenden „LiceSafe“-Säcke. Um die Übertragung von Kopfläusen über die Kleidungsstücke zu verhindern, muss jedes Kind seine Jacke in einen Läusesack stecken.

Nach unserem „Arbeitsbesuch“ in der Schule luden uns Uwe Hinxlage und seine Frau in ihre Privatwohnung auf einen „Borrel“ ein. Das ist der niederländische Begriff für einen zwanglosen Umtrunk am Abend unter Darreichung von Häppchen. Es wurde außerordentlich „gezellig“ und wir denken mit schlechtem Gewissen daran zurück, was wir Uwe und seiner Familie mit unserer übergroßen nächtlichen Ausdauer zugemutet haben. Egal, am nächsten Morgen traten wir pünktlich zur Stadtbesichtigung an, bei der uns Uwe die Regierungshauptstadt mit ihren historischen Gebäuden, Einkaufsstraßen, dem Regierungssitz, dem Königsschloss in Wassenaar und den zahlreichen internationalen Institutionen näher brachte. Die Deutsche Evangelische Kirche in der Bleijenburg stellte uns Pastor Jan Mathis vor. Sie ist ähnlich der Deutschen Schule ein Integrationspunkt für die deutsche Community. Dabei trafen wir auf den ehemaligen Ratsgymnasiasten Ulrich Thöle (Abitur 1968), der als Rechtsanwalt in Den Haag lebt und arbeitet und der Kirche als Prädikant dient.

So dankbar wir Uwe Hinxlage und seiner Frau für ihre übergroße Gastfreundschaft sind, so wenig stehen wir bei unserer Vereinigung in der Schuld. Das nur als Hinweis an die Kassenprüfer: Wir Mitreisenden haben alles selbst bezahlt und die Vereinskasse mit keinem Cent belastet! Und sind darüber hinaus ökologisch korrekt mit der Bahn gereist, mit einmal Umsteigen – zweiter Klasse, und das als erstklassiger Verein.

Für die Reisegruppe aus Vorstand und Beirat:
Joachim Dierks.

18 09 2017

Wer? Wie? Was?

Wer hat sie nicht schon gesehen? Die vier blauen Kreise von Felice Varini auf der Marienkirche und den umliegenden Häusern. In der „Kunsthalle Osnabrück“ sind zwei weitere Installationen des renommierten Künstlers zu sehen. In Kooperation mit der Kunsthalle haben sich die Schüler des Kunstprofils 12A3 mit seinem Werk auseinandergesetzt und stehen nun, eingekleidet in schwarze T-Shirts mit dem Aufdruck „Wer? Wie? Was?“, dem Besucher fachkundig Rede und Antwort (http://kunsthalle.osnabrueck.de/kunst-erleben/rundgaenge.html). So geschehen in der Kulturnacht am 26. August und bei der Vernissage am 6. Juni, die sogar mit einem gemeinsamen Abendessen mit dem Künstler abschloss. Schon im Vorjahr hatte das Kunstprofil im Rahmen des Projektes „Schüler für Schüler“ mit Frau Schulte, der Kuratorin für Publikumsteilhabe und Lernen, zusammengearbeitet und Klassen des Ratsgymnasiums durch die Installation „forma forma“ von David Rauer und Joshua Sassmannshausen geführt.
Vom 10.09. bis 12.09.2017 fand das „31. Internationale Weltfriedenstreffen“ in den Friedensstädten Osnabrück und Münster statt. In Osnabrück waren hochrangige Vertreter der verschiedenen Weltreligionen zu Gast, in Münster die internationale politische Prominenz, u.a. Angela Merkel. Nach der Abschlusszeremonie vor dem Rathaus am Dienstag fanden sich die Religionsoberhäupter zu einem Galadinner in der „Kunsthalle Osnabrück“ ein. Hier wurden sie auch vom Werk Varinis, den Ratsschülern als Varini-Experten und dem Osnabrücker Oberbürgermeister Griesert empfangen. Unsere Schüler erwiesen sich als sachkundige Ansprechpartner, in englischer und sogar japanischer Sprache, für die Würdenträger aus zahlreichen Staaten. Sie konnten auch bei praktischen Fragen nach Mitbringseln, Sehenswürdigkeiten oder gar Busverbindungen weiterhelfen und es entwickelten sich etliche Gespräche über Religion. Die Zwölftklässler waren beeindruckt von den unterschiedlichen liturgischen Gewändern, Sprachen und Kulturen. Zu guter Letzt durften sie sich am Buffet bedienen. Für die Schüler war der Abend „besser als erwartet“, „interessant“ und eine „wertvolle Erfahrung“.

Regis Baumanns, 17.09.2017

23 06 2017

OMO in Bad Essen

Ausgeruht nach dem Feiertag fuhren sechs Schülerinnen und sechs Schüler (endlich mal eine ausgeglichene Besetzung) mit zwei begleitenden Lehrkräften nach Bad Essen um herauszufinden, wer neben der normalen Schulmathematik am besten mit kniffligen mathematischen Problemen umgehen kann. Anlass war die 22. Osnabrücker Matheolympiade (OMO), an der 43 Teams aus 15 Schulen teilnahmen. Bei dem Wettbewerb kommt es gar nicht so sehr auf Rechenfertigkeiten an, sondern vielmehr auf zündende Ideen, die dann strukturiert und zielführend umgesetzt werden können.

Im ersten Teil probierten sich vier Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse in der ersten Runde eine Stunde lang Zahlenreihen und Logikproblemen aus, um dann nach einer Stärkung bei Kuchen und Brötchen im zweiten Teil den Rest des Körpers  getreu dem Motto „mens sana in corpore sano“ zu fordern. Man muss es also nicht nur im Köpfchen, sondern auch in Armen und Beinen haben. Allerdings legte  unser Team den Schwerpunkt eher auf den Kopfteil und erreichte damit insgesamt einen Platz in der goldenen Mitte der Ergebnistabelle.

Die acht Teilnehmer der Jahrgänge 8 bis 10 (ein Team aus der achten Klasse, eines aus der neunten und zehnten Klasse) durften dagegen nur bei einer Runde antreten, da nur die besten vier Teams in eine zweite Runde weiterkommen, in der nach nur zwanzig-minütiger Vorbereitung zwei Aufgaben gelöst und dann auch noch überzeugend präsentiert werden müssen. Das klingt einfacher als es dann tatsächlich ist. Trotzdem wurden die Vorträge dieser zweiten Runde mit großem Interesse von allen verfolgt. Erfolgreich war dieses Jahr das Team des Carolinums, knapp vor dem Team des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums. Unsere Mannschaften landeten beide im Mittelfeld der 23 teilnehmenden Teams, wobei sich herausstellte, dass der untere Jahrgang vielleicht noch nicht alle Bereiche der Mathematik beherrscht, bei den gegebenen Aufgaben aber besser abschnitt als die älteren Schüler. Mal sehen, ob diese Scharte im nächsten Jahr wieder ausgewetzt werden kann.

In den Pausen zwischen den Aufgabenteilen sorgten Schüler und Eltern des Gymnasiums in Bad Essen sehr lecker und abwechslungsreich für das leibliche Wohl und die betreuenden Lehrer erhielten einen Einblick über die Möglichkeiten, QR-Codes im Unterricht einzusetzen. Außerdem wurde mit Hilfe von Gummibärchen die Gewinnstrategie beim Ziegenproblem (vergleichbar mit dem „Zonk“ Spiel aus dem Fernsehen; die Älteren werden sich erinnern) lecker simuliert und erklärt. Trotz einiger Längen im Ablauf war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten viel Spaß machte und die Möglichkeit bot, Einblicke auch in andere Schulen zu erhalten.Wir freuen uns auf die nächste Runde in Bramsche und hoffen auf noch mehr Interessenten für kreatives Knobeln – wir würden uns freuen.

23.06.2017, Text und Foto, Katja Linn

Bereits am 16. März fand unter dem Motto „Matte-Matik“ der diesjährige Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ bei uns am Ratsgymnasium statt. Und nun war es endlich soweit: Nachdem die vielen Punkte der weltweit mehr als 900.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ausgezählt wurden, konnten die Preise in einer kleinen Feierstunde in der Aula an die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Schule übergeben werden. Mit sechs dritten, zehn zweiten und zwei ersten Plätzen hat unsere Schule wiederum überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Wir sagen „Herzlichen Glückwunsch“ und wünschen viel Spaß mit den Preisen!

 

 

 

 

 

Robert Stutzenstein, Frank Pundsack

In der Rückrunde des Finnlandaustauschs der neunten Klassen stand kurz vor den Osterferien das Heimspiel an. Aber anders als beim Fußball gingen aus der Begegnung der beiden Teams nur Gewinner hervor: Unsere Gäste aus Kontiolahti zeigten eine ansteckende Fröhlichkeit und begeisterten sich für Elefanten im Zoo, Drachenbootrennen, mittelalterliche Rathäuser in Bremen und Osnabrück, das schöne Frühlingswetter und German Bratwurst. Wir Gastgeber legten uns mächtig ins Zeug, um uns für die schöne Zeit in Finnland zu revanchieren. Und alle verstanden sich so gut, dass nebenbei auch noch Englisch gelernt wurde.

Text: Christina Thiesing, Fotos: Dr. Friedemann Neuhaus

Weitere Impressionen vom Finnlandaustausch gibt es hier.

Über 40.000 Teilnehmer traten in diesem Schuljahr bei der Mathematik-Olympiade in Niedersachsen an. Die besten 223 von ihnen ermittelten nun bei der Niedersächsischen Landesrunde die Landessieger. Darunter waren auch Fenja Krebs und Leo Papenhausen, die sich im Vorfeld mit ihren herausragenden Leistungen aus den ersten beiden Runden für den Landesentscheid qualifiziert hatten.

Die beiden Schüler vom Ratsgymnasium beschäftigten sich im mathematischen Institut der Uni Göttingen mit kniffligen Aufgaben, die logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und einen kreativen Umgang mit mathematischen Methoden voraussetzen. Fenja konnte dabei ihre besonderen Leistungen mit einer Bronze-Medaille veredeln. Herzlichen Glückwunsch!

Wir gratulieren Fenja und Leo für ihr tolles Abschneiden in dem Wettbewerb!

Frank Pundsack, 26.02.17

(Quelle Foto: mo-ni.de)

Schwitzen, frieren, staunen und lachen – diese Programmpunkte standen für die Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse bei ihrer Exkursion zum Klimahaus Bremerhaven auf der Tagesordnung. In der Wissens- und Erlebniswelt konnten sie auf einer Reise entlang des achten Längengrades einen Eindruck von den verschiedenen Klimazonen der Erde gewinnen und Aspekte ganz unterschiedlicher Kulturen kennenlernen. Ihre Tour führte sie von Bremerhaven in die Schweiz, nach Sardinien, zum Niger, nach Kamerun, in die Antarktis, nach Samoa und Alaska und wieder zurück.

Die Exkursion ist ein Baustein des von der Siemens-Stiftung geförderten Projektes „MINT in der Sprachlernklasse entdecken, fördern und fordern“ am Ratsgymnasium.

 

Frank Pundsack, 04.02.2017