Zehnte Präsentationsveranstaltung des „Osnabrücker Projektsommers“

Ein kleines Jubiläum konnte gefeiert werden: Schüler als Vortragende in Universitätsräumen, diesen Rollenwechsel konnten ca. 100 Zuhörer am Freitag, den 29. 11. 2019 im European Legal Studies Institute (ELSI) in der Süsterstraße erleben. Als Abschluss des „Osnabrücker Projektsommers“, einer Kooperation zwischen der Universität und dem Ratsgymnasium Osnabrück referierten 18 Schüler und Schülerinnen des Ratsgymnasiums zu selbst gewählten Themen, auf die sie sich mit der Unterstützung von Mentoren der Universität und anderen Bildungseinrichtungen vorbereitet hatten. Nach dem Beginn des Projektsommers im April dieses Jahres mit mehreren Workshops und Vorbereitungstreffen bildete diese Abschlussveranstaltung nun ein angemessenes Finale, in dem Erstaunliches, Wissenswertes, Überraschendes und Anregendes von den 18 Teilnehmern in 14 Vorträgen professionell präsentiert wurde.

Nach den Grußworten des Gastgebers, Prof. Dr. Schulte-Nölke vom ELSI, referierte Frau Dr. Carolin Kiso vom Fachbereich Pädagogik über die Bedeutung des Osnabrücker Projektsommers aus akademischem Blickwinkel und betonte den außerordentlichen Gewinn für die Teilnehmer durch die ihnen gebotene Freiheit, ohne die sonst üblichen schulischen Rahmenbedingungen und unterstützt von einem Fachexperten, sich in ein Thema der freien Wahl einzuarbeiten.

Theo Amelingmeyer (Abitur 2018) und Leo Riepenhoff (Abitur 2014) als ehemalige Teilnehmer des Osnabrücker Projektsommers, die durch ihre Vorträge einen besonders bleibenden Eindruck hinterlassen hatten, konnten danach in einem Interview bestätigen, dass die hier eingeforderten „skills“ eine wesentliche Anforderung in ihrem Studium und wohl auch später in ihrem Berufsleben sein werden. 

Allen Teilnehmern einen herzlichen Glückwunsch und: Weiter so!

Jonas KunisFridays for Future: Schulschwänzer oder Weltverbesserer?
Lara Su Rodrigues DuarteNur ein Bild oder mehr?
Julian MeyerWas wäre wenn… – Kontrafaktische Geschichte
Justin Rümmele, Benedikt KnillmannA never ending story?
Jonah KrögerDer Traum vom Fußballprofi
Romy KosmaKunst im Auge des Betrachters
Fanny Behrens, Daniel Cancik… wenn Freitag blau ist
Janne FrohWarum Pommes unseren Planeten gefährden
Mika DannerVon Käfern, Göttinnen und Schneewittchensärgen
Xuan NgoBesondere Zahlen
Laura KöcherLesen als Medizin – die Heilkraft der Bibliotherapie
Jette Strauch, Nell Lübbert100 Jahre Bauhaus, mehr als Architektur?
Bennet KnäuperWeltraumschrott
Felix Werries, Bjarne WendlandMultiresistente Keime – sind sie wirklich so gefährlich?

Text: Sylvia Janßen, Robert Stutzenstein

Folgende Informationsveranstaltungen für Viertklässler und deren Eltern sind in den nächsten Monaten vorgesehen:

Am Freitag, den 14. Februar 2020 in der Zeit von 16.00 Uhr-18.00 Uhr kann der Schnupperunterricht in den Fächern Latein, Französisch und wahlweise Physik oder Geschichte von angemeldeten Schülerinnen und Schülern aus den 4. Klassen besucht werden. Die Eltern erhalten parallel zum Schnupperunterricht in der Aula Informationen über das schulische Angebot am Ratsgymnasium. Außerdem werden sich hier die neuen Klassenlehrer vorstellen. Eine Anmeldung der Kinder für den Schnupperunterricht ist verbindlich, da die Teilnehmerzahl auf 200 Schülerinnen und Schüler begrenzt ist. Anmeldeschluss ist Freitag, der 07.02.2020.

Anmeldung Schnupperunterricht

Der Tag der offenen Tür findet am Donnerstag, den 19.03.2020, in der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich auf den Besuch interessierter Viertklässler und deren Eltern. Auch hier gibt es neben vielen Angeboten zum „Mitmachen“ für die Kinder Elterninformationen über das schulische Angebot am Ratsgymnasium. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Außerdem bieten wir den Schülerinnen und Schülern aus den 4. Klassen die „Die Rats-Detektive“ an.

In Kleingruppen von drei bis vier Teilnehmern gilt es Orte am Ratsgymnasium zu finden, die verschiedene Rätsel aufgeben und im Detektivteam zu lösen sind. Seid ihr der richtigen Spur durch das Gebäude gefolgt, kennt ihr euch bereits gut im Ratsgymnasium aus, habt interessante Details entdeckt und viele neue Menschen kennen gelernt. Auf geht’s!

Diese Rallye dauert ungefähr 60 Minuten und wird nach den Osterferien stattfinden (Termin folgt).

Die Anmeldung der Teams erfolgt nach dem Schnupperunterricht im Ratsgymnasium. Wer mit Freunden ein Team bilden möchte, sollte sich gleich in einer Gruppe von drei bis vier Kindern anmelden. Kinder, die sich alleine anmelden, werden vor Ort in Gruppen eingeteilt.

Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste und die zukünftigen Schüler unserer Schule.

Hier schon mal ein kleiner Einblick von der Einschulung und dem Schnupperrudern.

Vom 16. bis zum 18. Oktober 2019 fand die achtzehnte Osnabrücker Herbstakademie statt, bei der SchülerInnen aus 9 Gymnasien aus Stadt und Land Osnabrück in den Herbstferien an Kursen teilnehmen konnten, die von der Universität oder der Hochschule Osnabrück angeboten wurden. Das Ratsgymnasium stellte dabei zwei Kursangebote: Herr Dr. Weh widmete sich zusammen mit Dr. Nils Jäger von der Uni Osnabrück dem altsprachlichen Thema „ Perseus und Atlas, oder: Wie hört sich Latein an?“, ein abwechslungsreicher Ausflug in real damals gesprochenes Latein, der bemerkenswerte Unterschiede (Hebungen/Senkungen vs. Sprachrhythmik) zu heutigen Sprech- und Ausdrucksweisen hervorbrachte. Herr Stutzenstein bot zusammen mit Mirkos Getzin und Tomma Clüver den Kurs „Fesselnde Mathematik – bis der Knoten platzt“ an. Die Grundlagen der Knotentheorie wurden behandelt, vorbereitend für die zentral Frage der Theorie, die bis heute ungelöst ist.

Neben diese Rats-Angeboten wählten die 18 teilnehmenden Rats-Schüler Kurse zu den Themen Systemwissenschaften (Simulation von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft), Jura-Steuerrecht (Die Steuererklärung auf dem Bierdeckel – ist es wirklich so einfach?), Werkstofftechnik (Faszination Metalle – Herstellung und Schweißtechnik für die Mobilität von morgen), Biologie (genetisch-mikrobiologisches Laborpraktikum), Amerikanistik (Real Castels and Fake Trees – what is ‚America‘?), Musik (Synthie verrückt geworden?! Musik aus dem Computer), Wirtschaft (Safety first? Wie wir mit wirtschaftlichen Risiken umgehen) und Jura-Verwaltungsrecht (Neumarkt – was geht?!).

Das wohl einzigartige Angebot der Herbstakademie, sich ohne Zeit- oder Notendruck mit akademischen Themen auseinanderzusetzen und dabei noch viel intensiver, als es für jeden „Normalstudent“ möglich ist, in universitäre Institute eingebunden zu sein, bedeutet für die teilnehmenden SchülerInnen einen enorm gewinnbringenden Blick „über den Tellerrand“, der bei der Wahl eines zukünftigen Studienfaches sehr hilfreich ist. Ihren Abschluss fand die Herbstakademie 2019 in der Präsentationsveranstaltung am 20. November 2019, in der alle Kursergebnisse vorgestellt werden.

Text & Foto: Robert Stutzenstein

Einführung Sebastian Bröckers in das Amt des Schulleiters am Ratsgymnasium am 15.11.2019

„Das unwiderrufliche fatum hat uns einen neuen Herrscher bestimmt, doch sollen zunächst die Ratsgötter gehört werden, wer uns durch die stürmischen Zeiten leiten soll.“

In den Rollen der römischen Götter traten die Mitglieder der Fachgruppe Latein im Rahmen der offiziellen Einführung des neuen Schulleiters am Ratsgymnasium auf, um diesen auf Herz und Nieren zu prüfen (Idee: Martina Laue und Dennis Weh). Man kam überein, ihm Treue, Sinn für die schönen Künste, Zielsicherheit, Weisheit, Kommunikationsfähigkeit, Einsatzfreude, Leidenschaft für den Beruf und nicht zuletzt gutes Aussehen zu attestieren und ihn als neuen „Jupiter“ anzunehmen.

Eine große Sympathiebekundung für Sebastian Bröcker, die fast noch übertroffen wurde durch den Chor der Ratskollegen (Dirigat Robert Stutzenstein), der ihn nach den Klängen eines Songs der Sportsfreunde Stiller herzlich willkommen hieß und  das musikalische Versprechen leistete, ihm als Mannschaft stets zur Seite zu stehen.

Auch  die zahlreichen Grußworte von Vertretern der Kommune, der Landesschulbehörde, der Direktorenvereinigung, der Eltern- und Schülerschaft des Ratsgymnasium sowie  des Personalrats, die während der Veranstaltung an Bröcker gerichtet wurden, machten deutlich, dass man ihm die große Aufgabe, der er sich nun stellen muss, durchaus zutraut und mit der Entscheidung für ihn als Schulleiter mehr als einverstanden ist.

Obwohl die Schülervertreter Henri Wohlschläger und Justus Rocho sich zunächst mit einem Schmunzeln darüber beklagten, dass nun schon wieder ein „Dortmund-Fan“ das Zepter schwinge, zeigten sie doch ihre Zuneigung für den „Neuen“ und ihr Vertrauen in seine zukünftige Arbeit.

In diesem Zusammenhang muss auch unbedingt auf die Schülerbeiträge zu der insgesamt sehr gelungenen Veranstaltung eingegangen werden. Die Ratskapelle und ein Posaunenquartett unter der Leitung von Markus Preckwinkel spielten wie immer beeindruckend. Anrührend wirkte Ruth Steinkamp-Niggemanns Chor der fünften und sechsten Klassen, der durch die Klassen 5d und 5e verstärkt wurde, im musikalisch vorgenommenen Versuch, dem Schulleiter seine Befangenheit ob der neuen Situation zu nehmen. Während einer von Christiane Herber mit viel Hingabe und choreographischer Perfektion eingeübten „tänzerischen Überraschung“ des Sportkurses „Gymnastik/Tanz“ des 12. Jahrgangs und der Klasse 5c wurde Bröcker gleich die Rolle zugewiesen, hier nicht das Zepter, sondern ein Gymnastikband zu schwingen. Diese überraschende Integration in die Aufführung nahm er gern an.

In seinen Abschlussworten knüpfte der Schulleiter an das Wort der Vertreterin der Direktorenvereinigung, Frau Wielage, an,  die ihm prophezeit hatte, nun einen völlig neuen Beruf mit vielfältigen Aufgabenbereichen ausführen zu müssen. Nach hundert Tagen im Dienst konnte Bröcker diese Definition seiner Tätigkeit bestätigen und er versicherte, genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben, denn sein Wirken am Ratsgymnasium erfülle ihn mit viel  Freude.

Für die Zukunft sehe er sich zwei Prinzipien verpflichtet: den gymnasialen Anspruch mit Konsequenz zu erfüllen und sich zu Humanität und Transparenz im alltäglichen Umgang miteinander zu verpflichten.

Sein Dank galt seinen Vorgängern Herrn Ranke und besonders Herrn Wehleit, der ihm eine sehr gut aufgestellte Schule übergeben habe.

Insgesamt durften die Gäste eine Veranstaltung erleben, die von Herzlichkeit, Optimismus und auch Humor geprägt war. Der Dank dafür geht an die Organisatoren Silke Klar, Manfred Huesmann und Hartwig Ahrens sowie an alle Mitwirkenden.

Herrn Bröcker wünschen wir eine erfolgreiche Fahrt durch sicherlich manchmal bewegte Wasser und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Text: Petra Appelhans, Fotos: Claus Adelski

11 11 2019

Casino Latino

„Ludi aperti sunt!“ – mit diesen Worten eröffnete Mark Rippel am Freitag, den 08. November 2019, das 1. Casino Latino am Ratsgymnasium. Glücksspiele am Ratsgymnasium? Mit lateinischer Sprache zum Gewinner werden? Genau darum ging es. Lateinische Sprache und römische Spiele wurden außerhalb des Unterrichts wichtig, um am Ende des Abends einen Preis zu erhalten. 

Doch von Anfang an: Seit einem halben Jahr plante eine Gruppe von 18 Lateinstudentinnen und -studenten der Universität Osnabrück mit ihrem Dozenten Mark Rippel akribisch diese Veranstaltung. Es wurden elf verschiedene Spiele entwickelt, die zum überwiegenden Teil Bezug zum alten Rom bzw. zur lateinischen Sprache hatten. Eingeladen wurden alle Lateinschülerinnen und -schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe. Ohne Abendgarderobe war kein Einlass in die Aula zu bekommen, für Cocktails (ohne Alkohol) und einen Imbiss war gesorgt. An einem Spieltisch wurde ähnlich der TV-Sendung „Gefragt-gejagt“ sogar gegen Lateinlehrerinnen und Lateinlehrer, die sich als „Quizgötter“ zur Verfügung stellten, gequizt.

Die Stimmung war hervorragend, die Schülerinnen und Schüler waren von der aufwendig umgestalteten Aula, der außergewöhnlichen Beleuchtung und den variantenreichen Spielen beeindruckt. Man hörte Sätze wie:„Vielleicht hätte ich doch nicht mit Latein aufhören sollen.“, „Eigentlich ist Latein ja nicht so mein Ding, aber Casino Latino – da musste ich hin.“, „Eigentlich wollte ich ja BWL studieren, aber ich glaube, das überlege ich mir noch einmal.“, „Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ein Casino Latino zu veranstalten?“ …

Die besten zehn Spielerinnen und Spieler wurden mit erlesenen Preisen bedacht (z.B. mit einem Frühstücksgutschein für zwei Personen mit dem neuen Schulleiter!) und die ersten Drei bekamen natürlich einen Lorbeerkranz auf ihr Haupt gesetzt – Ehre, wem Ehre gebührt.

Allen Beteiligten sei herzlich für diesen fabelhaften Abend gedankt! Besonderer Dank gilt Mark Rippel, dem „Vater“ des Casinos, ohne ihn wäre ein Spektakel wie dieses nicht in die Ratsrealität umzusetzen gewesen! 

Text & Fotos: Silke Klar


Zu diesem Projekt hat vor den Ferien ein Infoabend für Eltern und Schüler stattgefunden, auf dem es sehr gutes Feedback sowohl von den anwesenden Schülern als auch von Elternseite gab. Während die Schüler bereits über Geschäftsideen nachdachten, gefiel den Eltern besonders der Aspekt, dass die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler gezielt gefördert wird.

Nach dem Konzept von NFTE Deutschland e.V. sollen die Schüler eine Geschäftsidee entwickeln (a la „Höhle der Löwen), die Ende des Schuljahres vor einer Jury aus der Wirtschaft präsentiert werden soll.
Es wird ein Workshop für 8 -11Klässler am Montag Nachmittag und eines für 6-8Klässler am Donnerstag stattfinden.

Als Namen für das Projekt habe ich mir Ideen-Schmiede am Rats überlegt.

Es gibt zwar bereits eine Liste mit über 40 interessierten Schülern, nicht alle können aber an den vorgesehenen Nachmittagen, weil es sowohl andere schulische aber auch private terminliche Verpflichtungen gibt. Deshalb können auch noch Schüler teilnehmen, die nicht auf dem Infoabend waren. Ein Elternbrief mit weiteren Details und den Anmeldezetteln wird Ende nächster Woche verteilt.

Desweiteren lege ich jetzt schon gerne eine Liste von Eltern an, die entweder selbst Unternehmer sind oder in der Personalentwicklung eines Unternehmens arbeiten und die sich vorstellen können, sich die Ideen der Schüler anzuhören und zu würdigen. Eltern, deren Kinder an diesem Projekt teilnehmen, sollten natürlich nicht in der Jury sitzen. Eine Aufgabe der Jury wird es auch sein, Beiträge auszuwählen, die vor den Sommerferien am Landesevent von NFTE teilnehmen. In der dortigen Jury sind Firmen wie Hellmann (Spedition), Fuchs (Gewürze) und Piepenbrock (Gebäudemanagement) vertreten.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

sylvia.janssen@rats-os.de

In der Regel werden am zweiten Schultag nach den Sommerferien neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler eingeschult. So war es auch in diesem Jahr. Alle 112 neuen Schülerinnen und Schüler waren pünktlich mit ihren Familien erschienen, um eine bunte Einschulungsfeier zu erleben. Doch in diesem Jahr gibt es noch einen, der neu ist am Ratsgymnasium: Der neue Schulleiter, Herr Sebastian Bröcker, hieß die Kinder herzlich willkommen und machte ihnen deutlich, dass es genau wie für die Kinder auch für ihn ein ganz besonderer Tag sei.

Diesen besonderen Tag gestalteten viele Menschen, die das Ratsgymnasium schon lange als ihre Schule bezeichnen, mit:

Nach einem besinnlichen Gottesdienst in der Katharinenkirche empfing die Schülerkapelle unter der Leitung von Markus Preckwinkel die neuen Schülerinnen und Schüler mit viel Schwung und guter Laune in der Aula. Ein Blockflötenensemble aus der Klasse 7b unter der Leitung von Herrn Heyer präsentierte ihr Können. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b tanzten nach einer tollen Choreographie von Frau Herber zu dem Hit „So am I“  von Ava Max und die Kinder der Lateingruppe aus der 7c unter der Leitung von Frau Kresse spielten sich in die Herzen des Publikums, da sie es humorvoll verstanden, Situationen am Familienfrühstückstisch vor dem Einschulungsmorgen am Ratsgymnasium wiederzugeben.

Allen Beteiligten sei ein herzlicher Dank ausgesprochen und den Hauptpersonen dieses Tages, nämlich den neuen Ratsschülerinnen und Ratsschülern, wünschen wir viel Erfolg, alles Gute und viele schöne Erlebnisse auf ihrem Weg bis zum Abitur.

Text: Silke Klar, Fotos: Claus Adelski 18.08.2019

Die Staatssekretärin im Niedersächsischen Kultusministerium, Gaby Willamowius, hat am 03.07.2019 die drei besten Abiturienten Niedersachsens ausgezeichnet. Sinan Yilmaz von der Wilhelm-Raabe-Schule in Hannover erreichte von 900 möglichen Punkten im Abitur 894 Punkte, Liam Riechardt vom Ratsgymnasium Osnabrück 886 Punkte sowie Frieder Bönisch vom Alten Gymnasium in Oldenburg 882 Punkte. Staatssekretärin Willamowius: „Die drei Abiturienten haben außergewöhnliche Leistungen gezeigt, zu denen ich ihnen herzlich gratuliere. Mein Dank geht aber auch an die Lehrkräfte, die mit viel Engagement zu diesen Ergebnissen beigetragen haben.“ Besonders bemerkenswert sei, dass zwei der Schüler in der Abiturprüfung in allen fünf Prüfungsfächern jeweils die volle Punktzahl erreicht haben, ein weiterer hat in vier Prüfungsfächern 15 Punkte und in einem Prüfungsfach 14 Punkte erreicht.

Seit 2008 vergibt das Land Niedersachsen Bildungsgutscheine im Gesamtwert von 2.000 Euro für die besten Abiturleistungen. Neben den Auszeichnungen für die drei besten Abiturienten erhält in diesem Jahr auch Mandy Hoffmann vom Dr. Wilhelm-Meyer-Gymnasium in Braunschweig eine Würdigung durch Staatssekretärin Willamowius. Die 14-Jährige ist die jüngste Abiturientin Niedersachsens und hat ihr Abitur ebenfalls mit einem Notendurchschnitt von 1,0 (852 Punkten) erreicht. „Die Schülerin hat mehrere Jahrgänge übersprungen, das spricht für eine ausgeprägte Hochbegabung. Auch ihr gratuliere ich ganz herzlich zu dieser hervorragenden Leistung“, so Willamowius.

Im Prüfungsjahr 2019 wurden 33.456 Prüflinge zur Abiturprüfung zugelassen, 33.425 haben teilgenommen und 31.631 die Abiturprüfung bestanden. Der Abiturdurchschnittswert hat sich, bezogen auf alle Schulformen, mit 2,56 noch einmal zum Vorjahr leicht verbessert und hält damit den besten Wert seit Einführung der Abiturprüfung mit landesweit einheitlicher Aufgabenstellung.

Insgesamt haben 358 Prüflinge mit dem Abiturergebnis von 1,0 (1,15 %), 2.464 mit dem Abiturergebnis von 1,5 und besser (ca. 7,9 %) sowie 7.014 mit 2,0 und besser (ca. 22,6 %) abgeschlossen. Diese Ergebnisse liegen leicht über denen des Vorjahres. „Ohne die Leistung der heute ausgezeichneten vier Prüflinge zu schmälern, ist mir aber auch wichtig zu betonen, dass jede Schülerin und jeder Schüler stolz auf den jeweils erworbenen Schulabschluss sein kann“, ergänzt Willamowius.

Text: Niedersächsisches Kultusministerium, Foto: Lothar Wehleit


Mit großer Freude und unendlicher Erleichterung wird der Beschluss des Stadtrats begrüßt, die Erweiterung des Ratsgymnasiums durch einen Solitärbau zu realisieren. Dieser Beschluss sorgt dafür, dass auch in Zukunft die hohe Schulqualität am Ratsgymnasium erhalten bleibt.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die unser Anliegen in den letzten Monaten bis hin zur Entscheidung im Rat der Stadt am 30.4.2019 unterstützt haben. Unser Dank gilt besonders den Mitgliedern der Fraktionen im Rat, die sich persönlich intensiv mit unserem Anliegen auseinandergesetzt haben um eine sachgerechte Lösung zu finden. Die Abstimmungsgemeinschaft aus CDU, BOB, den Linken, der FDP, dem Piraten und dem Oberbürgermeister leistet damit einen großen Beitrag dazu, den Schülerinnen und Schülern am Ratsgymnasium weiterhin ein positives Lernumfeld zur Verfügung zu stellen.

Vorwürfe ans Ratsgymnasium bezogen auf eine Bevorzugung rufen Verwunderung hervor. Seit fast 50 Jahren müssen Schülerinnen und Schüler Unterricht in Containern erleben. Auch haben wir aus Sparsamkeitsgründen immer auf die Einrichtung einer Mensa verzichtet und beschränken uns auf unsere in Eigenleistung erstellte Cafeteria. Wir glauben nicht daran, dass eine Neiddebatte, wie sie von den Grünen initiiert wird, hilfreich ist. Sie entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Das Ratsgymnasium war und ist immer daran interessiert, sparsam und effizient das Beste für die Schülerinnen und Schüler zu erreichen.

Wenn unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres Engagements gelernt haben, an Entscheidungsprozessen mitzuwirken, indem sie ihre Interessen formulieren und politische Gremien informieren, so ist das kein zu kritisierender Lobbyismus sondern gelebte Demokratie.

Wir setzen jetzt auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Schulverwaltung bei den weiteren Planungsschritten und sehen der kommenden Zeit mit der Errichtung des Neubaus mit Freude entgegen.

gez.      Lothar Wehleit, Schulleiter des Ratsgymnasiums

Manfred Huesmann, stellvertr. Schulleiter des Ratsgymnasiums

Foto: Silke Klar

Am 1. April feiern wir gemeinsam mit unseren Partnerschulen 118 Jahre Austausch. Für das große Event auf dem Marktplatz hier nun zum Mitsingen die Europahymne als PDF Download.

Europahymne Jahrgänge 5 & 6

Europahymne Jahrgänge 7 & 8

Europahymne Jahrgänge 9 & 11

Und hier noch einige Impressionen aus anderen Städten:


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Lebkuchenhaus selber machen

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Weihnachtsquiz 1.0

Wie lang dauert die Weihnachtszeit?

a) vom 1. Advent bis zum 6. Januar
b) vom 24. – 26. Dezember
c) vom 1. Advent bis Silvester

Die Lösung gibt es morgen.

 

 

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Last Christmas

Lösung von gestern: Die Weihnachszeit dauert vom 1. Advent bis 6. Januar

…\“Last Christmas\“ darf in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Wer´s nicht mag, schaut morgen wieder rein;)

 

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Weihnachten
Hermann Hesse

Ich sehn\\\‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub\\\‘, ich hab\\\’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei\\\’s Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön\\\‘
ein\\\’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd\\\‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, daß war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb\\\‘ bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!

 

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 Geschenke aus der Küche:

 

Vanille Fudge: 

400g (1 Dose) Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch) 

400g weiße Kuvertüre, alternativ Zartbitter 

1 TL Vanilleextrakt oder Vanillemark bzw. gemahlene Vanille 

Die Kuvertüre fein hacken. 

Eine 18×18 cm große Form mit Backpapier auslegen und leicht mit Öl bepinseln. 

Die Kondensmilch in einem Topf erhitzen und die Kuvertüre dazugeben. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Min. schmelzen lassen. Dabei immer wieder umrühren, bis die Masse homogen ist. 

1-2 Tl. Vanilleextrakt dazugeben. 

Die Creme in die Form geben und glatt streichen. Etwa 2 Stunden kühlstellen. Fudge stürzen oder herausnehmen und mit einem großen, scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden. 

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