Unsere Kapazitäten für den Schnupperunterricht sind leider erschöpft.

Besuchen Sie uns doch am Tag der offenen Tür am Donnerstag, 19.03.2020 von 16:00 – 18:00 Uhr und lernen Sie das Ratsgymnasium kennen.

Zahlreiche RatsschülerInnen haben erneut die DELF-Prüfung bestanden! Wir gratulieren ihnen ganz herzlich zu diesem außerschulischen Erfolg in der französischen Sprache. Beim Durchgang 2019 konnte das Ratsgymnasium mit 42 Anmeldungen zu DELF scolaire erneut einen Teilnehmerrekord für sich verzeichnen! Bemerkenswert ist weiterhin, dass drei Schülerinnen trotz des Abiturs Zeit fanden, die höchste Niveaustufe B2 abzulegen. Herr Bröcker überreichte den SchülerInnen am 25.11.2019 ihre Diplome.
Das Niveau A1 haben bestanden: Fahed Ajine, Mia Buchholz, Aimee Betty Dinh, Janne Froh, Swantje Herding, Anna Hermann, Na Do Jin, Béla Kluhs, Sarah Menke, Trung Duc Hong Xuan Ngo, Josefine Polster, Nina Schley, Lilly Schüller und Lilly Theis. Die Niveaustufe A2 legten erfolgreich ab: Lena Beckmann, Ioana Silvia Boltres, Kimsa Mae Dinh, Emilia Gamedi Boyé, Mailin Hüring, Alexandra Korakov, Alexander Kunz, Luis McCall, Judith Menkhaus, Antonia Rauschen, Laura-Sophie Sauermilch, Jonas Schmidt und Aleyna Yasemin. Mit Erfolg wagten sich an das Niveau B1: Sarah Ajine, Jonna Bleeker, Pauline Goldmeyer, Ilsa Hagemann, Dagmar Miranda Barrera, Sophie Mundt, Juliane Pruhs und Luisa Schröder. Die Prüfung in der für Schüler höchsten Niveaustufe B2 legten ab: Amalia Hein, Celina Keller und Claudia Steen.
Die Prüfung DELF (Diplôme d’Études en Langue Française) wird vom Institut Français abgenommen. In den zwei Prüfungen erwarten die Schüler drei Teile: eine mündliche und eine schriftliche Prüfung sowie eine Hörverstehensaufgabe. Die Anmeldung ist im März eines jeden Jahres und kostenpflichtig und wird zur Hälfte vom Förderverein des Ratsgymnasiums übernommen. 

Text: R. Baumans, Foto: Silke Henning

25 Nov 2019

Frühschichten

Hochmotiviert, gut vorbereitet, gleich geht es los. Schon fällt der Startschuss zur „Langen Nacht der Mathematik 2019“, die sich ein bisschen wie ein Marathon durch die Nacht verhält: Die ersten Meter fallen leicht. Die gestellten Aufgaben scheinen gar nicht so schwer zu sein, die Arbeit macht sogar Spaß. Die ersten Lösungsansätze sind schnell gefunden. Es läuft! 
Doch so allmählich zeigen sich die ersten kleinen Wehwehchen: Die anfänglich vielversprechenden Ideen erweisen sich als falsch, sie führen nicht in die richtige Richtung oder sie sind schlicht viel zu aufwändig. Das ist so typisch für die Mathematik. Es zwickt in den Beinen. Das gehört dazu. Nun bloß nicht aufgeben! Die Betreuer am Rande motivieren und geben Tipps. Getränke, Obst (und Pizza) zur Stärkung helfen. Aber es ist doch noch so weit! Nur nicht stehen bleiben. 
So langsam findet man die passenden Laufpartner. Die Gespräche und Tipps untereinander helfen mehr und mehr. Nun ist es gar nicht mehr so weit. Weitermachen, immer weitermachen. Und auf einmal ist das Ziel ganz nah: Die Lösung ist in greifbarer Nähe. Gleich, gleich ist es geschafft. Die finalen Zeilen des Beweises werden notiert. Die letzten Schritte vor der Ziellinie sind einfach zum Genießen. Nach teilweise stundenlanger Arbeit an einer einzigen Aufgabe ist die Lösung gefunden. Ein Gefühl von Stolz, Erleichterung und Zufriedenheit stellt sich ein. Finisher!

Zum Wettbewerb: Der beschriebene, typische Aspekt bei der Beschäftigung mit mathematischen Aufgaben, das anstrengende „Auf und Ab“, ist im Mathematikunterricht kaum zu erreichen. Wann hat man als Schüler schon mal die Gelegenheit sich stundenlang an einer Aufgabe festzubeißen?  Der Wettbewerb „Die Lange Nacht der Mathematik“ gibt genau das her. Die von einer Gruppe aus Schleswig-Holstein zusammengestellten Knobelaufgaben gliedern sich in verschiedene Altersstufen. Es gibt insgesamt drei Runden. In den ersten beiden Phasen arbeiten die Jahrgänge zusammen. Die letzte Runde besteht dagegen aus einer reinen Teamrunde. Hier werden schriftliche Lösungen gefordert, die bis 8 Uhr am Samstagmorgen per Email einzusenden sind. 

In diesem Jahr traten am Ratsgymnasium mehr als 70 „Marathoni“ an. Den Startschuss gaben Frau Linn und Herr Köhler um 19 Uhr am Freitagabend. Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher, die unterstützt wurden von knapp 20 Betreuern aus den Jahrgängen 10 und 12 sowie von Ehemaligen unserer Schule. Ohne sie hätten wir das Ziel nicht erreicht! 

Text und Fotos: Frank Köhler

Am Montag, den 4. November 2019 ging es für 19 Schülerinnen und Schüler sowie die beiden Französischlehrerinnen Frau Rörsch-Eisenberg und Frau Baumans um 7 Uhr auf eine 13-stündige Reise durch die Nachbarländer Niederlande und Belgien in die Partnerstadt Osnabrücks, Angers. Während der Fahrt ging es an vielen verschiedenen Städten vorbei, unter anderem auch an der Hauptstadt Frankreichs, Paris. Dort gab es, am Horizont, für kurze Zeit den Eiffelturm zu sehen. Als der Fahrer davon berichtete, sprangen alle auf, um ein Foto des prächtigen Eiffelturms zu machen. Nach einer langen Reise, verspätet durch Unwetter, Maut und Stau, gab es erste Zeichen von Angers, in Folge dessen gab es das erste Treffen mit den Austauschpartnern am Platz André Leroy. Dort wurden wir herzlich von unseren wartenden Gastfamilien empfangen. Zuhause gab es dann eine warme französische Mahlzeit, die den Abend hat gemütlich ausklingen lassen.

(Utkarsh Gupta, 9e und Tom Weidner, 9c)

Am Dienstag fuhren wir morgens mit unseren Austauschpartnern zum Lycée Saint Agnès. Dort wurden wir von den Schulleitern der beiden Schulen Lycée Saint Agnès und Lycée Saint Martin freundlich begrüßt und uns wurde das Programm des Austausches vorgestellt. Danach gingen alle Schüler mit ihren Austauschpartnern in den Unterricht. Manche von uns waren im Deutschunterricht und es war interessant, diesen aus einer anderen Perspektive zu sehen. Nach dem Unterricht trafen wir uns alle in der Schulkantine wieder. Im Lycée Saint Martin verbrachten die Deutschen und die Franzosen den Nachmittag zusammen. Dort spielten wir einige Spiele, um uns besser kennenzulernen. Bei einem Spiel mussten wir zum Beispiel Lieder aus Frankreich und aus Deutschland erraten. Den Abend verbrachte jeder von uns mit seiner Gastfamilie.

(Violetta Bliznuk, Birte Melloh und Svenja Kroke, 9d)

Am Mittwochvormittag ging es dann für uns in die wunderschöne Innenstadt von Angers, um eine von den Lehrern selbst gestaltete Rallye zu absolvieren. In kleinen Gruppen zogen wir los und konnten so alte wie auch moderne Plätze, die imposante Kathedrale „Saint-Maurice“ und einen wundervollen Ausblick von dem „Château d’Angers“ auf das älteste Stadtviertel und den Fluss Maine, der sich durch die Stadt zieht, bewundern. Zwischendurch hieß es immer wieder „Vite, vite!“ um möglichst schnell zum nächsten Zielort zu gelangen. Damit wir eine möglichst hohe Punktzahl erreichen konnten, haben wir immer mal wieder die Passanten auf der Straße angesprochen, um ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen. Am Nachmittag konnten wir mit unseren Austauschpartnern/innen gemeinsam essen, shoppen und die freie Zeit genießen. 

(Mia Buchholz und Lena Beckmann, 9e)

Am Donnerstag haben wir nach dem Besuch des traditionellen Wochenmarktes von Brissac mit französischen Spezialitäten das „village troglodyte“ in Rochemenier besucht. Dieses Dorf besteht aus vielen unterirdischen Bauernhöfen, die sich in Höhlen befinden. Diese Höhlen wurden noch bis 1962 bewohnt. Nachdem uns während einer Führung durch das Dorf die Höhlen gezeigt wurden, durften wir das Gelände selbst erkunden und dabei einen Fragebogen über das Dorf und die Lebensweise der Menschen ausfüllen. Nach der abschließenden Besprechung der Fragen ging es dann weiter zur Mühle „Moulin de Sarré“.

(Lara Bartels, Johanna Schröder und Greta Peschke, 10e)

In dieser alten, traditionsreichen Mühle gab es dann erst eine Stärkung: Echte Fouées, ein traditionelles Brot, dass man nach Belieben befüllen kann und nur in der Gegend um Angers findet. Anschließend wurde eigener Brotteig wie früher hergestellt, den dann jeder selbst formen konnte. Während der Teig ruhte, lief ein Film über die Mühle, die dann auch besichtigt wurde. Es wurde erklärt, wie durch Wasserkraft die Mühlsteine bewegt werden und Mehl in unterschiedlichen Stärken (fein/ grob) gemahlen wird. Zum Schluss durfte das selbstgebackene Brot mitgenommen und gegessen werden.

(Sarosh Hinawi, 9b)

Nach einer leichten Verzögerung durch Stau auf der Autobahn kamen wir in Nantes an. Die Franzosen und Deutschen teilten sich in zwei verschiedene Gruppen auf. Während die Franzosen eine Stadtrallye machten, bekam die deutsche Gruppe eine Fremdenführung. An dem Tag war es kalt, deshalb wurden uns die meisten Geschichten in der Kathedrale erzählt. Der Schwerpunkt der Führung war Anne de Bretagne, eine in Nantes geborene Herzogin. Sie war die einzige Herzogin, die zweimal französische Königin war. Obwohl sie zweimal gültig verheiratet und vierzehn Mal schwanger war, überlebten am Ende nur zwei ihrer Kinder das Kleinkindalter. Nachdem wir das Grab ihrer Eltern und das Schloss besichtigt hatten, blieb uns noch etwas Freizeit in Nantes. Auf dem Rückweg stoppten wir noch kurz am Strand des Atlantiks. 

(Paulina Kahlert, Sofia Domingos, Antonia Rauschen, 9e und Fenja Krebs, 9d)

Das Wochenende hat jeder mit seinem Austauschpartner oder seiner Austauschpartnerin verbracht. Am Montag war auch frei, da an das Ende des ersten Weltkrieges erinnert wurde. Viele Familien haben dieses lange Wochenende genutzt, um an das Meer zu fahren oder die Gegend von Angers zu erkunden. Manche der Austauschpartner haben sich am Samstag zum Lasergame getroffen oder sind gemeinsam bowlen gegangen. Das Meer an der Küste, wo auch viele waren, ist sehr schön. Man kann auch bei schlechtem Wetter den Strand und den wunderschönen Ausblick auf das Meer genießen. An den Felsen der Küste gibt es Austern, die man mit einem Taschenmesser abtrennen und probieren kann. Insgesamt war das Wochenende für alle sehr schön und jeder konnte die Tage mit seinem Austauschpartner individuell genießen. 

(Esther Päsler und Lotta Bleeker, 9d)

Wir sind alle sehr früh aufgestanden, um gegen 7 Uhr mit dem Bus loszufahren.  Die Fahrt dauerte um die 14 Stunden mit ein paar Pausen. Es hat sich ziemlich lang gezogen, doch die Zeit haben wir gut verbracht. Wir haben Musik gehört, gegessen, geschlafen, Filme geguckt, gegessen, geschlafen und gegessen. Es war ein sehr produktiver Tag. Wir hatten eine erfahrungsreiche und sehr schöne Zeit in Angers, doch jetzt freuen wir uns alle auf unser Zuhause. 

(Lilly Theis und Aurelia Vinke, 9d)

Vom 16. bis zum 18. Oktober 2019 fand die achtzehnte Osnabrücker Herbstakademie statt, bei der SchülerInnen aus 9 Gymnasien aus Stadt und Land Osnabrück in den Herbstferien an Kursen teilnehmen konnten, die von der Universität oder der Hochschule Osnabrück angeboten wurden. Das Ratsgymnasium stellte dabei zwei Kursangebote: Herr Dr. Weh widmete sich zusammen mit Dr. Nils Jäger von der Uni Osnabrück dem altsprachlichen Thema „ Perseus und Atlas, oder: Wie hört sich Latein an?“, ein abwechslungsreicher Ausflug in real damals gesprochenes Latein, der bemerkenswerte Unterschiede (Hebungen/Senkungen vs. Sprachrhythmik) zu heutigen Sprech- und Ausdrucksweisen hervorbrachte. Herr Stutzenstein bot zusammen mit Mirkos Getzin und Tomma Clüver den Kurs „Fesselnde Mathematik – bis der Knoten platzt“ an. Die Grundlagen der Knotentheorie wurden behandelt, vorbereitend für die zentral Frage der Theorie, die bis heute ungelöst ist.

Neben diese Rats-Angeboten wählten die 18 teilnehmenden Rats-Schüler Kurse zu den Themen Systemwissenschaften (Simulation von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft), Jura-Steuerrecht (Die Steuererklärung auf dem Bierdeckel – ist es wirklich so einfach?), Werkstofftechnik (Faszination Metalle – Herstellung und Schweißtechnik für die Mobilität von morgen), Biologie (genetisch-mikrobiologisches Laborpraktikum), Amerikanistik (Real Castels and Fake Trees – what is ‚America‘?), Musik (Synthie verrückt geworden?! Musik aus dem Computer), Wirtschaft (Safety first? Wie wir mit wirtschaftlichen Risiken umgehen) und Jura-Verwaltungsrecht (Neumarkt – was geht?!).

Das wohl einzigartige Angebot der Herbstakademie, sich ohne Zeit- oder Notendruck mit akademischen Themen auseinanderzusetzen und dabei noch viel intensiver, als es für jeden „Normalstudent“ möglich ist, in universitäre Institute eingebunden zu sein, bedeutet für die teilnehmenden SchülerInnen einen enorm gewinnbringenden Blick „über den Tellerrand“, der bei der Wahl eines zukünftigen Studienfaches sehr hilfreich ist. Ihren Abschluss fand die Herbstakademie 2019 in der Präsentationsveranstaltung am 20. November 2019, in der alle Kursergebnisse vorgestellt werden.

Text & Foto: Robert Stutzenstein

Einführung Sebastian Bröckers in das Amt des Schulleiters am Ratsgymnasium am 15.11.2019

„Das unwiderrufliche fatum hat uns einen neuen Herrscher bestimmt, doch sollen zunächst die Ratsgötter gehört werden, wer uns durch die stürmischen Zeiten leiten soll.“

In den Rollen der römischen Götter traten die Mitglieder der Fachgruppe Latein im Rahmen der offiziellen Einführung des neuen Schulleiters am Ratsgymnasium auf, um diesen auf Herz und Nieren zu prüfen (Idee: Martina Laue und Dennis Weh). Man kam überein, ihm Treue, Sinn für die schönen Künste, Zielsicherheit, Weisheit, Kommunikationsfähigkeit, Einsatzfreude, Leidenschaft für den Beruf und nicht zuletzt gutes Aussehen zu attestieren und ihn als neuen „Jupiter“ anzunehmen.

Eine große Sympathiebekundung für Sebastian Bröcker, die fast noch übertroffen wurde durch den Chor der Ratskollegen (Dirigat Robert Stutzenstein), der ihn nach den Klängen eines Songs der Sportsfreunde Stiller herzlich willkommen hieß und  das musikalische Versprechen leistete, ihm als Mannschaft stets zur Seite zu stehen.

Auch  die zahlreichen Grußworte von Vertretern der Kommune, der Landesschulbehörde, der Direktorenvereinigung, der Eltern- und Schülerschaft des Ratsgymnasium sowie  des Personalrats, die während der Veranstaltung an Bröcker gerichtet wurden, machten deutlich, dass man ihm die große Aufgabe, der er sich nun stellen muss, durchaus zutraut und mit der Entscheidung für ihn als Schulleiter mehr als einverstanden ist.

Obwohl die Schülervertreter Henri Wohlschläger und Justus Rocho sich zunächst mit einem Schmunzeln darüber beklagten, dass nun schon wieder ein „Dortmund-Fan“ das Zepter schwinge, zeigten sie doch ihre Zuneigung für den „Neuen“ und ihr Vertrauen in seine zukünftige Arbeit.

In diesem Zusammenhang muss auch unbedingt auf die Schülerbeiträge zu der insgesamt sehr gelungenen Veranstaltung eingegangen werden. Die Ratskapelle und ein Posaunenquartett unter der Leitung von Markus Preckwinkel spielten wie immer beeindruckend. Anrührend wirkte Ruth Steinkamp-Niggemanns Chor der fünften und sechsten Klassen, der durch die Klassen 5d und 5e verstärkt wurde, im musikalisch vorgenommenen Versuch, dem Schulleiter seine Befangenheit ob der neuen Situation zu nehmen. Während einer von Christiane Herber mit viel Hingabe und choreographischer Perfektion eingeübten „tänzerischen Überraschung“ des Sportkurses „Gymnastik/Tanz“ des 12. Jahrgangs und der Klasse 5c wurde Bröcker gleich die Rolle zugewiesen, hier nicht das Zepter, sondern ein Gymnastikband zu schwingen. Diese überraschende Integration in die Aufführung nahm er gern an.

In seinen Abschlussworten knüpfte der Schulleiter an das Wort der Vertreterin der Direktorenvereinigung, Frau Wielage, an,  die ihm prophezeit hatte, nun einen völlig neuen Beruf mit vielfältigen Aufgabenbereichen ausführen zu müssen. Nach hundert Tagen im Dienst konnte Bröcker diese Definition seiner Tätigkeit bestätigen und er versicherte, genau die richtige Entscheidung getroffen zu haben, denn sein Wirken am Ratsgymnasium erfülle ihn mit viel  Freude.

Für die Zukunft sehe er sich zwei Prinzipien verpflichtet: den gymnasialen Anspruch mit Konsequenz zu erfüllen und sich zu Humanität und Transparenz im alltäglichen Umgang miteinander zu verpflichten.

Sein Dank galt seinen Vorgängern Herrn Ranke und besonders Herrn Wehleit, der ihm eine sehr gut aufgestellte Schule übergeben habe.

Insgesamt durften die Gäste eine Veranstaltung erleben, die von Herzlichkeit, Optimismus und auch Humor geprägt war. Der Dank dafür geht an die Organisatoren Silke Klar, Manfred Huesmann und Hartwig Ahrens sowie an alle Mitwirkenden.

Herrn Bröcker wünschen wir eine erfolgreiche Fahrt durch sicherlich manchmal bewegte Wasser und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

Text: Petra Appelhans, Fotos: Claus Adelski

Mittwoch morgen besuchten die beiden Physikkurse des Jahrgangs 12 das VW-Werk zum „Ingenieursgespräch“.
Zwei Studierende und eine Absolventin des Dualen Studiengangs Elektrotechnik berichteten über ihren beruflichen Alltag und die dafür erforderlichen Kompetenzen. Die Studenten legten die Struktur und die Anforderungen des Dualen Studiums dar und konnten etliche Schülerfragen klären. 
In der anschließenden Werksführung erlebten die Schüler hautnah die verschiedenen Stufen der Produktion mit: Hochzeit eines Fahrzeugs, Regenkontrolle, Montage des Interieurs und Logistik der Produktionsstraße. 
Somit konnten die Schüler gewinnbringende Einblicke in ein mögliches technisches Studium mit direktem Praxisbezug erhalten.

Text & Foto: Christiane Berger

11 Nov 2019

Casino Latino

„Ludi aperti sunt!“ – mit diesen Worten eröffnete Mark Rippel am Freitag, den 08. November 2019, das 1. Casino Latino am Ratsgymnasium. Glücksspiele am Ratsgymnasium? Mit lateinischer Sprache zum Gewinner werden? Genau darum ging es. Lateinische Sprache und römische Spiele wurden außerhalb des Unterrichts wichtig, um am Ende des Abends einen Preis zu erhalten. 

Doch von Anfang an: Seit einem halben Jahr plante eine Gruppe von 18 Lateinstudentinnen und -studenten der Universität Osnabrück mit ihrem Dozenten Mark Rippel akribisch diese Veranstaltung. Es wurden elf verschiedene Spiele entwickelt, die zum überwiegenden Teil Bezug zum alten Rom bzw. zur lateinischen Sprache hatten. Eingeladen wurden alle Lateinschülerinnen und -schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe. Ohne Abendgarderobe war kein Einlass in die Aula zu bekommen, für Cocktails (ohne Alkohol) und einen Imbiss war gesorgt. An einem Spieltisch wurde ähnlich der TV-Sendung „Gefragt-gejagt“ sogar gegen Lateinlehrerinnen und Lateinlehrer, die sich als „Quizgötter“ zur Verfügung stellten, gequizt.

Die Stimmung war hervorragend, die Schülerinnen und Schüler waren von der aufwendig umgestalteten Aula, der außergewöhnlichen Beleuchtung und den variantenreichen Spielen beeindruckt. Man hörte Sätze wie:„Vielleicht hätte ich doch nicht mit Latein aufhören sollen.“, „Eigentlich ist Latein ja nicht so mein Ding, aber Casino Latino – da musste ich hin.“, „Eigentlich wollte ich ja BWL studieren, aber ich glaube, das überlege ich mir noch einmal.“, „Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ein Casino Latino zu veranstalten?“ …

Die besten zehn Spielerinnen und Spieler wurden mit erlesenen Preisen bedacht (z.B. mit einem Frühstücksgutschein für zwei Personen mit dem neuen Schulleiter!) und die ersten Drei bekamen natürlich einen Lorbeerkranz auf ihr Haupt gesetzt – Ehre, wem Ehre gebührt.

Allen Beteiligten sei herzlich für diesen fabelhaften Abend gedankt! Besonderer Dank gilt Mark Rippel, dem „Vater“ des Casinos, ohne ihn wäre ein Spektakel wie dieses nicht in die Ratsrealität umzusetzen gewesen! 

Text & Fotos: Silke Klar

11 Nov 2019

GreenTeam

Die Umwelt-AG am Ratsgymnasium

Das GreenTeam setzt sich seit 2015, dem Jahr seiner Gründung, für Klima-, Umwelt- und Naturschutz am Ratsgymnasium ein und verbindet konkretes Handeln – z.B. die Pflege der Wildstaudenbeete auf dem Schulhof oder den Verkauf von umweltfreudlichem Schulmaterial – mit dem Erwerb von grundlegenden Kenntnissen. Die AG-Mitglieder entscheiden selber, an welchen Themen und in welcher Weise sie arbeiten wollen – unterstützt von zwei Lehrern des Ratsgymnasiums als AG-Leitern. Das GreemTeam regt auch Aktionen und Innovationen an, die die gesamte Schule betreffen und ein Mehr an Nachhaltigkeit für sie erreichen wollen, und hilft bei der Durchführung dieser Aktionen.

In folgenden Handlungsfeldern sind wir v.a. aktiv und haben unsere Schule und das Bewusstsein der Mitglieder unserer Schulgemeinschaft in den letzten Jahren schon verändern können: Abfalltrennung- und entsorgung, umweltfreundliches Schulmaterial, Schulbeet-Gestaltung / Insekten- und Vogelschutz, umweltfreundlicher Konsum und Lebensstil.

Mit eineinhalbjährigem Vorlauf haben wir im Mai 2017 die Mülltrennung am Ratsgymnasium eingeführt. In jedem Klassenraum, Verwaltungsraum und Flur stehen seitdem– finanziert durch von uns eingeworbene Sponsorengelder – drei Abfallbehälter für Papier-, Verpackungs- und Restmüllabfälle.

Durch die seinerzeit eingeführten Umweltbeauftragten aller Klassen und durch Kontrollbögen auf den Lehrerpulten in den Klassenräumen wird dafür gesorgt, dass die Mülltrennung dauerhaft funktioniert und die Reinigungskräfte bei ihrer Arbeit unterstützt werden.

So sehen die Abfallbehälter für die Mülltrennung aus, die die Umwelt-AG auf den Weg gebracht hat und die im Mai 2017 in allen Räumen der Schule aufgestellt wurden.

Regelmäßig verkaufen wir umweltfreundliches Schulmaterial an die Schüler/innen unserer Schule. Z.B. schon die neuen 5.Klässler/innen und ihre Eltern können beim GreenTeam ein Paket mit solchem Schulmaterial zum Schulstart erwerben. Auch beim Verkauf solcher Materialien helfen die Umweltbeauftragten der Klassen mit.

Verkaufsaktion für umweltfreundliches Schulmaterial in einer Pause im Herbst 2017: Alles, was Schüler/innen an Material so brauchen, lässt sich an diesem Stand erwerben.

Seit dem Jahr 2018 wachsen und blühen auf den Schulbeeten unserer Schule, geschützt durch von uns gesetzte kleine Zäune, seltene Wildstauden wie Perückenflockenblume, Taubenskarbiose, Eibisch, rauhe Nelke, Heidenelke, gelber Lein, kleiner Odermennig, Wundklee und blaue Hechtrose. Diese Wildstauden, die die AG-Mitglieder pflegen, bieten Nahrung für Insekten und Vögel. Für Insekten wie für Vögel haben wir auch Nisthilfen gebaut und auf dem Schulgelände aufgestellt bzw. –gehängt.

Zäune zu setzen stand im Frühjahr 2017 am Anfang der Gestaltung von Wildstauden-Beeten auf dem Schulhof des Ratsgymnasiums.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende eines samstäglichen Werkens im Frühjahr 2019 präsentieren die Beteiligten zufrieden ihre noch nicht ganz fertigen Insekten-Nisthilfen.

Jede( ) von uns nutzt täglich Produkte, ohne sich über deren Herstellung, die Folgen für die Umwelt und die im Herstellungsprozess beteilgten Menschen Gedanken zu machen. Um dies zu ändern, haben wir vom GreenTeam schon zalhreiche Produkte selber hergestellt, dabei auf eine umweltfreundliche Herstellung geachtet und uns Fähigkeiten angeeignet, um Dinge selber machen zu können und nicht nur kaufen zu müssen: Wir haben aus Altpapier Grußkarten hergestellt, Äpfel aus Steuobstanbau gepfückt und vermostet, Früchte aus biologischem Anbau zu Marmelade und Saft verarbeitet. Wir haben in einer Aktion mit der ganzen Schule gebrauchte Handys gesammelt und der Wiedernutzung oder der fachmännischen Entsorgung zu geführt. Solche Aktionen sind fester Bestandteil unserer AG-Arbeit. 

Wir beschäftigen uns auch mit anderen Ideen, um unseren Lebensstil nachhaltiger zu gestalten, z.B. indem wir Exkursionen zu bestimmten Orten machen, an denen wir etwas dazu lernen können, oder uns Kentnisse über bestimmte umweltgefährdende oder umweltfreundliche Güter verschaffen.

Apfelpflücken auf Streuobstwiesen in Osnabrück im September 2018

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