Die aktuelle Diskussion um das unerlaubte Anlegen des Schiffs der deutschen Hilfsorganisation „Sea Watch“  mit 40 Migranten im Hafen der italienischen Insel Lampedusa zeigt das Unvermögen der EU einen Mechanismus zur Verteilung der Flüchtlinge auf die einzelnen Mitgliedsstaaten zu finden. 

Wegen dieser brisanten Thematik führt die Fachgruppe Politik-Wirtschaft auch in diesem Jahr im 10. Jahrgang über 2 Tage ein Planspiel zur europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik in Kooperation mit dem CIVIC-Institut für internationale Bildung und dem EUROPE DIRECT-Informationszentrum des Landkreises Osnabrück durch.

Im Raum steht die bedeutsame und strittige Frage, ob und wie eine gemeinsame Asyl- und Flüchtlingspolitik gelingen kann. Argumente wie das humanitäre Asylrecht sowie unterschiedliche Möglichkeiten und Bereitschaften zur Aufnahme von Flüchtlingen in den einzelnen Mitgliedstaaten müssen dabei ausgelotet werden.

Die enorme Schwierigkeit, im Bereich der Asyl- und Flüchtlingspolitik zu einer gemeinsamen europäischen Lösung zu kommen, können die Schülerinnen und Schüler direkt erfahren. Denn jeder Einzelne schlüpft in die Rolle eines Mitglieds der Kommission, des Europäischen Parlaments oder des Rats und wirkt dabei mit, eine gesamteuropäische Lösung zu entwickeln. Zwischendurch veröffentlichen Medien digital aktuelle Nachrichten und laden zu Talkshows ein.

Wir sind gespannt, ob es – anders als in der Realität – den Schülerinnen und Schülern gelingen wird, zu einer europäischen Einigung zu kommen.

Das Planspiel wird von der EU ko-finanziert.

Text & Foto: Ilka Mertens, 02.07.2019

Und nochmal schwitzen. Aber diesmal nicht bei den Klausuren, sondern bei der Zeugnisausgabe. Bei hochsommerlichen Temperaturen holten sich unsere Abiturientinnen und Abiturienten ihr wohlverdientes Abiturzeugnis ab. Wir wünschen alles erdenklich Gute auf dem weiteren Lebensweg und hoffen auf ein Wiedersehen.

Text & Fotos: Claus Adelski, 30.06.2019


Im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses wurde das Ratsgymnasium für weitere fünf Jahre als „Europaschule in Niedersachsen“ ausgezeichnet. 

Schon seit März 1998  ist unsere Schule eine „Europaschule“, seit 2014 trägt sie die Auszeichnung „Europaschule in Niedersachsen“. 

Da das Ratsgymnasium sich dem Gedanken der europäischen Integration durchgängig verpflichtet fühlt und diesen in das Schulleben einbindet, hat sich die Schule zu Beginn des Jahres in einem aufwändigen Bewerbungsverfahren um die Auszeichnung „Europaschule in Niedersachsen“ beworben.  Denn dieser Titel muss seit 2014 stets nach fünf Jahren erneut beantragt werden.

Mit der Auszeichnung „Europaschule in Niedersachsen“ werden die umfangreichen europabezogenen Aktivitäten der Schule gewürdigt. 

Diese beinhalten zum einen die Integration europäischer Themen in den Unterricht. So führt die Fachgruppe Politik-Wirtschaft u.a. seit mehreren Jahren in der 10. Jahrgangsstufe ein europabezogenes Planspiel in Kooperation mit dem CIVIC – Institut für internationale Bildung und dem EUROPE DIRECT Informationszentrum des Landkreises Osnabrück durch. 

Zum anderen werden Schüler/innen durch das vielfältige Sprachenangebot, die zahlreichen Austauschprogramme sowie Kooperationen mit außerschulischen Partnern in ihrer Mehrsprachigkeit und interkulturellen Kompetenz gefördert. Die beeindruckende Jubiläumsfeier im April anlässlich der langjährigen Schulpartnerschaften verdeutlichte den hohen Stellenwert dieser Austauschaktivitäten. 

In seiner Festrede im Friedenssaal würdigte Tiemo Wölken, Mitglied des Europäischen Parlaments, die bedeutsame Arbeit der Europaschulen. Junge Menschen interessierten sich zunehmend für Politik und insbesondere für globale Themen. 

Text: Ilka Mertens, 27.06.2019


Am Donnerstag, den 27. Juni 2019 fand wieder das traditionelle Sommerkonzert in der Aula des Ratsgymnasiums satt. 

Die Vorkapelle (Leitung: Markus Preckwinkel) eröffnete das Konzert mit den Stücken Happy (Pharrell Williams / arr. Michael Sweeney), Cabaret (John Kander / arr. Michael Sweeney), How to train your dragon (John Powell / arr. Robert Longfield), den Colonel Hathi’s March (R.M. & R.B. Sherman / Eric Osterling) und Goodnight, Ladies (Edwin Pearce Christy / arr. Jacob de Haan).

Der Chor (Leitung: Raphael Rahe) wurde am Klavier von Natascha Schöfer und Dennis Weh begleitet. Nach Shape of You (E. Sheeran u. a.) trugen die Schüler Say Something (J. Timberlake, L. Dopson, F. N. Hills, T. Mosley, C. Stapleton) vor.

Das Kammerorchester (Leitung: Raphael Rahe) spielte Pirates of the Caribbean (K. Badelt) und

Somewhere Over the Rainbow (H. Arlen / B. Cerulli). Dann spielten das Vororchester und Kammerorchester zusammen das Stück The Final Countdown (J. Tempest). Danch kam auch noch der Chor dazu und das gesamte Enselble trug Mad World (R. Orzabal) vor.

Der Oberstufenchor (Leitung: Kurt Kuhlewind, Klavier: Dennis Weh sang) Bohemian Rhapsody (F. Mercury / arr. M. Brymer)

Die Schülerkapelle (Leitung: Markus Preckwinkel) spielte zunächst Highland Cathedral (Michael Korb, Ulrich Roever / arr. Jay Dawson) und versetzte damit Publikum in die schottischen Highlands.

Als “Zwischenspiel” und Erinnerung an das Singen zum Austauschjubiläum auf dem Marktplatz spiete die Kapelle die Eurovisionshymne nach Beethovens Vorlage. Die Kapelle spielte danach Selections from the musical: The Phantom of the Opera (Andrew Lloyd Webber / arr. Johan de Meij) und wagte sich in diesem Jahr an in Stück mit einem schwierigeren Schwierigkeitsgrad.

Am Ende bedankte sich der Schulleiter Herr Wehleit bei allen Beteiligten für ein gelungenes Sommerkonzert. Abschließend konnte sich die Fachgruppe Musik auch bei ihrem Schulleiter für 13 Jahre Unterstützung bei den Konzerten bedanken. Für ihn war es das letzte Schulkonzert als Schulleiter. Mit den besten Wünschen verabschiedet sich die Fachgruppe Musik von ihrem Schulleiter.

Text und Fotos: Geß

28.06.2019


Zur Vertretung eines Projekts zum Thema „Nachhaltige Ernährung“ fuhren vom 23.-25. Mai drei Schüler*innen begleitet von Frau Lückmann-Fragner und Frau Kalk-Fedeler nach Stuttgart zum „Our Common Future“ Jugendkongress der Robert-Bosch-Stiftung. Dort galt es das eigene Projekt, welches aus einzelnen Teilprojekten besteht, vorzustellen und v.a. aber auch sich mit anderen Teilnehmern und ihren Projekten zur Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Diese variierten trotz des allgemeinen Fokus Nachhaltigkeit thematisch von Untersuchungen zum Wetter in Verbindung mit Klima, über Insekten-Monitoring und Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Forst bis hin zu (in unserem Fall) Nachhaltiger Ernährung.

Unser Projekt bestand dabei aus zwei Teilprojekten: einer bereits abgeschlossenen Datenerhebung zum Ernährungsverhalten und der Akzeptanz von Novel-Food-Produkten bei Kindern und Jugendlichen und dem Projekt „Nachhaltige Ernährung in und um Osnabrück – Novel Food versus Old Food“.

Bei der Untersuchung des Ernährungsverhaltens und der Akzeptanz von Novel-Food-Produkten bei Kindern und Jugendlichen handelt es sich um eine Kooperation der Biologiedidaktik der Universität Osnabrück mit dem Seminarfach der Oberstufe am GidW. Hierbei wurde eine Umfrage gemeinsam mit den Schüler*innnen dieses Seminarfachs zur Analyse des Ernährungsverhaltens und der Akzeptanz von Novel-Food-Produkten bei Kindern und Jugendlichen erstellt und anschließend mit den Schüler*innen aller Jahrgänge des GidW im November 2018 durchgeführt. Das Ziel des Ganzen war diese Akzeptanz im Zusammenhang mit ihrem Ernährungsverhalten bei den Schüler*innen zu untersuchen, um dabei außerdem durch die statistische Auswertung der Umfrage festzustellen, welche Faktoren auf diese Akzeptanz Einfluss nehmen. Hierzu wurden unter anderem die Einstellung zu Tieren, Ekel, Fleischeinstellung, Naturverbundenheit u.v.m. durch die Verwendung bestimmter Skalen untersucht und anschließend durch die Durchführung von Korrelationen und Regressionen mit der Akzeptanz von Novel-Food-Produkten in Verbindung gesetzt.

Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden am 28. Januar 2019 in der Aula unserer Schule präsentiert und erneut zuletzt auf dem „Our Common Future“ Jugendkongress in Stuttgart.

Allerdings umfasst die Präsentation auf diesem Kongress ein weiteres Teilprojekt, welches noch in vollem Gange ist:

Das Projekt „Nachhaltige Ernährung in und um Osnabrück – Novel Food versus Old Food“ umfasst vier Forschungsfragen, die die AG untersucht.

Die erste: „Welche Vorstellungen haben Osnabrücker zu dem Thema Nachhaltige Ernährung“ wurde bereits mit Hilfe von Interviewstudien in der Osnabrücker Innenstadt erforscht. Die anschließende Auswertung dieser Interviews führte dann zu dem Ergebnis einer Vielzahl an genannten Möglichkeiten, die auf dem Jugendkongress in Stuttgart vorgestellt wurden.

Des Weiteren wurde ebenfalls ein Ausblick auf den weiteren Verlauf des Projekts präsentiert. Denn drei Forschungsfragen stehen noch aus:

  • Welche prägenden Erinnerungen haben „alte“ Menschen an ihre Ernährung in ihrer Kindheit und was stellen sie sich unter nachhaltiger Ernährung vor? (Qualitative Interviewstudie inklusive der Sammlung von Rezepten)
  • Ab welchem Alter entwickeln Kinder eine Vorstellung davon, ob und wie ihre Ernährung einen Einfluss auf ihren Körper hat? (Qualitative Interviewstudie mit Grundschulkindern)
  • Wie können „Menschen“ überzeugt werden, sich nachhaltig(er) zu ernähren? (Probanden testen alternative Ernährungsformen. Interviewstudie und Food Blog-Analyse inklusive der Ableitung von nachhaltigen Ernährungsstrategien)

Nach der Untersuchung dieser ist dann geplant mit Hilfe des gesammelten Wissens ein Kochbuch zu erstellen, das alte bzw. traditionelle Rezepte mit nachhaltiger Ernährung kombiniert.

Doch die Projektvorstellung war nur ein Teil des ausgiebigen Kongressprogramms. Nachdem an dem Freitag die unterschiedlichsten Projekte in einer Art Museumsrundgang präsentiert wurden, wurden alle Anwesenden in Gruppen eingeteilt. Im Rahmen eines Planspiels zum Thema „Luftqualität in Stuttgart“ besuchten diese Gruppen dann unterschiedliche Unternehmen und Institutionen (Verkehrsministerium, Robert-Bosch-Stiftung, Robert-Bosch-GmbH, u.v.m.), wodurch die unterschiedlichen Ansichten zu Luftverschmutzung und möglichen Lösungsansätzen untersucht werden sollten. Diese wurden dann am nächsten Tag präsentiert, um in einer gemeinsamen Diskussion Vorschläge zur Lösung des Problems Luftverschmutzung auszuarbeiten.

Alles in allem war es ein interessantes Erlebnis an diesem Kongress teilzunehmen und vor allem eine tolle Erfahrung, sich in diesem Rahmen mit anderen über die unterschiedlichen Projekte auszutauschen und einen wissenschaftlichen Dialog zu führen. Auch die Stadt Stuttgart hat uns sehr gefallen!

Sally Riek, Hannah Pötter und Sven Laumann (Ratsgymnasium)

Um dieses vorzustellen, findet am Mittwoch, den 26.06.2019 um 18.30 Uhr ein Infoabend für alle interessierten Schüler und Eltern statt (JG 5-10).

„Wirtschaft und Gesellschaft brauchen gut ausgebildete junge Menschen, die eigenverantwortlich eingefahrene Wege verlassen und neue Schwerpunkte setzen. Wir brauchen eine Generation, die den Mut hat, alte Strukturen aufzubrechen, unkonventionell zu denken und Wirtschaft und Gesellschaft aktiv zu gestalten.“                                                                                   NFTE e.V. Deutschland

Wir am Rats haben viele solcher Schüler und Schülerinnen und möchten diese in einem neuen Projekt gezielt fördern. Wir wollen Begabungen feststellen und persönliche Stärken fördern. Wir wollen mit Lob und Motivation arbeiten, Bewertungen und Noten gibt es nicht, aber ein Zertifikat von NFTE (www.nfte.de), das bei vielen Unternehmen, bei denen man sich für ein Praktikum oder eine Ausbildung bewerben möchte, Türen öffnen kann, weil dieses Programm weltweit in Schulen praktiziert und von Unternehmen aus der Wirtschaft gefördert wird. Für dieses Projekt ist grundsätzlich jeder Schüler geeignet.

Einzige Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft regelmäßig einmal die Woche  und an zwei Samstagen unseren „Kurs“ zu besuchen, der über das komplette Schuljahr 2019/20 laufen wird und ca. 40 Stunden umfassen soll. Am Ende steht eine öffentliche Präsentation.

Ich freue mich darauf, Euch und Ihnen noch viel mehr von unserem Vorhaben erzählen zu können und hoffe, Sie zahlreich am 26.06. begrüßen zu dürfen.

Sylvia Janßen, CET

Wir bitten um kurze, formlose Anmeldung unter Sylvia.janssen@rats-os.demit Angabe der Personenzahl und Klasse, damit wir entsprechend planen können.

Wie in jedem Jahr veranstaltete die Fachgruppe Deutsch im Rahmen der Leseförderung eine Autorenlesung für die sechsten Klassen der Schule. Bereits zum zweiten Mal war es gelungen, die Jugendbuchautorin Nina Weger ins Ratsgymnasium zu holen, deren Bücher mehrfach prämiert wurden und die neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin ehrenamtlich auch den Kinderzirkus Giovanni leitet.

Während ihrer Lesung stellte sie ihr neuestes Buch „Als mein Bruder ein Wal wurde“ vor. Darin geht es um den Jungen Bela, dessen Bruder Julius einen schweren Unfall erleidet und seitdem im Wachkoma liegt. Die Handlung zeigt die Familie, der man die Entscheidung über das Leben des Jungen abverlangt. Bela entscheidet sich, zusammen mit einer Freundin heimlich nach Rom zu reisen, um den Papst um Rat zu fragen. Mit ihrer Geschichte möchte Nina Weger vor allem den Wert des Lebens in differenzierter Weise aufzeigen.

Dass sie die Schüler mit diesem anspruchsvollen Stoff erreichte, zeigten ihre Reaktionen. Gebannt lauschten sie dem Vortrag der Autorin, die ihre Lesung lebendig und facettenreich gestaltete. Danach stellte sie sich den zahlreichen Fragen der Schüler, die sich sowohl auf ihr neues Buch als auch auf ihre Tätigkeit als Schriftstellerin bezogen. Am Ende hatten die Sechstklässler sogar Gelegenheit, sich ein persönlich gestaltetes Autogramm abzuholen.

Nach dieser sehr gelungenen Veranstaltung darf man gewiss sein, dass der eine oder andere Schüler einen tieferen Blick in Nina Wegers neuen Jugendroman werfen wird.

Text: Petra Appelhans, Foto: Claus Adelski, 16.06.2019



Eine Spende von 3000 € des Abijahrgangs 2018 floss kürzlich in zwei Schulen der Lumo Conservancy am Rande des Tsavo Nationalparks in Kenia. Kollegin Karin Schneider, durch die der Kontakt zustande gekommen war, übergab das Geld in den Osterferien persönlich an die Verantwortlichen vor Ort.

Angeregt durch Berichte aus dem Unterricht entschloss sich das Finanzkomitee des Abijahrgangs 2018, von dem nach Beendigung aller Feierlichkeiten übrig gebliebenen Geld in ihrer Kasse einen Betrag von 3000 € für Schüler und Schulen in Kenia zur Verfügung zu stellen. In der ländlichen Region südlich vom Tsavo West Nationalpark an der Grenze zu Tansania leben viele Menschen am Rand des Existenzminimums und sind in besondrem Maße von Wetter und Klima abhängig. Immer wieder führen gering ausfallende oder ausbleibende Regenfälle zum Ausfall der Ernten, die für die meisten Familien die einzige Existenzgrundlage darstellen. Selbst ein für europäische Verhältnisse geringes Schulgeld von wenigen Euro wird da für viele Eltern unerschwinglich, und die Kinder müssen so lange zu Hause bleiben, bis wieder Geld für den Schulbesuch da ist. Dabei ist die Mittagsspeisung in der Schule oft die einzige vollwertige Mahlzeit für die Schüler.

Das Geld der Schüler floss dabei zu einem großen Teil an die Maktau Primary School, deren neu eingerichtete Abteilung für behinderte Schüler dringend an die Bedürfnisse der Schüler angepasste Möbel benötigt. Auch das Schulgeld für diese Schüler, das mit etwas 50 € pro Jahr inklusive Mittagessen etwa das Doppelte von dem der anderen Schüler beträgt, wurde aus der Spende der Abiturienten finanziert.

Zur Zeit unterrichten dort zwei besonders ausgebildete Kollegen elf Schüler mit diversen Behinderungen, von taub-stumm über taub-stumm-blind bis hin zu gelähmt und geistig behindert. Dabei stehen ihnen nur ein winziger, dunkler Raum und kaum Ressourcen zur Verfügung, alles hängt von persönlichen Engagement der beiden Kollegen ab. Ein Neubau ist immerhin in Planung, bedarf aber auch noch der Finanzierung.

Ein weiterer Teil des Spende ging an die Mwashote Primary School für die Anschaffung von 20 Schulpulten und die Unterstützung der Mittagsspeisung mit 50kg Reis. Bereits in den vergangen Jahren hat das Ratsgymnasium durch die AG Soziales Lernen (jetzt: Helping Hands) unter Leitung von Herrn Scherz die Mittagsspeisung dort unterstützt.

Das Ratsgymnasium freut sich außerordentlich über dieses soziale Engagement unserer Abiturienten!

Text & Fotos: Karin Schneider, 15.06.2019

Das Ratsgymnasium hat mit den Jahrgängen 8-11 an der Juniorwahl, einer Simulation der Wahl zum Europäischen Parlament, teilgenommen. Bundesweit waren mehr als eine halbe Million Schülerinnen und Schüler für diese Wahl angemeldet.

Wie auch bei den bundesweiten Ergebnissen der Juniorwahl sind am Ratsgymnasium die Grünen die stärkste Kraft. Sie haben am Ratsgymnasium 41,5% der  Stimmen erhalten. Weit abgeschlagen folgt die SPD mit 15,1%. 

Bei der Juniorwahl steht das Bewusstwerden für demokratische Prozesse im Vordergrund. So haben sich die Klassen im Politik-Wirtschaft-Unterricht intensiv mit den politischen Programmen der Parteien beschäftigt. Es wurden Wahlverzeichnisse angelegt und alle Schülerinnen und Schüler haben – wie bei der „richtigen“ Wahl – individuelle Wahlbenachrichtigungen erhalten, die sie mitbringen und dem Wahlvorstand  zeigen mussten. 

Am Freitag hat die Klasse 8a die verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, das Wahlergebnis für das Rats auszuzählen. 434 von 449 Schüler/innen unserer Schule nahmen ihr Wahlrecht wahr – die Wahlbeteiligung lag bei 96,7%. 

Text: Ilka Mertens, 27.05.2019



Am 16. Mai gab es endlich die von den Teilnehmern sehnlichst erwartete Rückmeldung der Preise des Känguru-Wettbewerbes, der im März dieses Jahres bereits zum 25. Mal stattfand.

Der Känguru-Wettbewerb ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb, an dem mittlerweile fast 6,5 Millionen Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern teilnehmen, darunter in diesem Jahr ca. 1 Million Teilnehmer aus über 11.000 deutschen Schulen und darunter auch ca. 220 Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums. 

Der Wettbewerb ist gedacht als eine „Veranstaltung, deren Ziel die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll“. Dass dieses Ziel bei vielen Schülerinnen und Schülern erreicht wird, konnte man am „Känguru-Tag“ erleben – er ist am Ratsgymnasium mittlerweile eine Institution mit einer ganz besonderen Atmosphäre (Matte-Matik) für alle Beteiligten und entsprechend großer Beteiligung.

Aber auch die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Über erste Preise konnten sich allein 3 Schüler freuen, über zweite Preise 5 und über dritte Preise 12 Schülerinnen und Schüler. Bemerkenswert, dass alle 1. Preise aus dem Jahrgang 6 stammen: Jonas Kunis, Fanny Behrens und Jonah Kröger konnten große Sachpreise entgegenehmen.

Erste Preise erhalten pro Klassenstufe etwa die besten 0,8 % der Teilnehmer, zweite Preise gibt es für die nächsten rund 1,6 % und dritte Preise etwa für die nächsten 2,4 %, so dass insgesamt rund 5 % der Teilnehmer einen Preis erhalten. 

Den bei der Siegerehrung anwesenden Schülerinnen und Schülern bereitete es keine Schwierigkeiten herauszufinden, dass im Gegensatz dazu am Ratsgymnasium fast 10 % der Teilnehmer einen Preis gewonnen haben – prozentual also etwa doppelt so viele wie im Durchschnitt!

Die Preisträger waren dementsprechend stolz auf ihre Leistungen – und das mit Recht.

Herzlichen Glückwunsch!

Text & Foto: Robert Stutzenstein, 18.05.2019


1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
modal close image
modal header

Lebkuchenhaus selber machen

modal header

Weihnachtsquiz 1.0

Wie lang dauert die Weihnachtszeit?

a) vom 1. Advent bis zum 6. Januar
b) vom 24. – 26. Dezember
c) vom 1. Advent bis Silvester

Die Lösung gibt es morgen.

 

 

modal header

Last Christmas

Lösung von gestern: Die Weihnachszeit dauert vom 1. Advent bis 6. Januar

…\“Last Christmas\“ darf in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Wer´s nicht mag, schaut morgen wieder rein;)

 

default

modal header

Weihnachten
Hermann Hesse

Ich sehn\\\‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub\\\‘, ich hab\\\’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei\\\’s Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön\\\‘
ein\\\’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd\\\‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, daß war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb\\\‘ bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!

 

modal header

 Geschenke aus der Küche:

 

Vanille Fudge: 

400g (1 Dose) Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch) 

400g weiße Kuvertüre, alternativ Zartbitter 

1 TL Vanilleextrakt oder Vanillemark bzw. gemahlene Vanille 

Die Kuvertüre fein hacken. 

Eine 18×18 cm große Form mit Backpapier auslegen und leicht mit Öl bepinseln. 

Die Kondensmilch in einem Topf erhitzen und die Kuvertüre dazugeben. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Min. schmelzen lassen. Dabei immer wieder umrühren, bis die Masse homogen ist. 

1-2 Tl. Vanilleextrakt dazugeben. 

Die Creme in die Form geben und glatt streichen. Etwa 2 Stunden kühlstellen. Fudge stürzen oder herausnehmen und mit einem großen, scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden. 

default

modal header

modal header

Schreib einen Brief an den Weihnachtsmann
in Himmelpfort

Der Weihnachtsmann bezieht am 14. November 2019 wieder seine Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort.

Dort beantwortet er mit 20 Helferinnen bis Heiligabend Kinderbriefe aus aller Welt.

Die Wunschzettel sollten bis zum dritten Advent in Himmelpfort eingehen, damit die Antwort rechtzeitig

vor Heiligabend eintrifft. Ganz wichtig ist, dass auf jedem Brief der Absender steht,

damit der Weihnachtsmann den Kindern antworten kann.

An den Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort

 

modal header

Weißer Vanille Glühwein

 1l Weißwein, 250g Orangensaft, 3 Nelken, 1 Apfel, 2 Sternanis, 1 Tl Zimt, 1 EL Lekuchengewürz, 

1 Vanilleschote, 4 EL weißer Kandis, (optonial 4 Vanilleschoten, 4 Sternanis als Deko) 

Weißwein mit Orangensaft erhitzen. Gewürze in einen Teefilter geben, Apfel entkernen und in Scheiben schneiden. Gewürze und Apfelscheiben zur heißen Weinmischung geben. 

Mark aus der Schote kratzen und hinzufügen. Weißen Kandis unterrühren. Ca. 30 Min. ziehen lassen. 

Glühwein durch ein Sieb gießen, in Gläser füllen und sofort genießen oder in eine Flasche umfüllen. 

Er ist ca 1 Monat haltbar 

modal header

Weihnachtsquiz 2.0

In welchem Evangelium steht die Weihnachtsgeschichte?

a) Lukas
b) Johannes
c) Matthäus

Die Lösung gibt es im nächsten Türchen.

default

modal header

Nikolausmütze basteln!

Auflösung von gestern:

Die Weihnachtsgeschichte steht im Lukas Evangelium

 

modal header

Xmas is coming!

 

modal header

Frohe Feiertage?

2005 kam es in den USA zu folgendem Ereignis:

Eine Kundin beschwerte sich per E-Mail bei Wal-Mart, dass man ihr nicht \“Frohe Weihnachten\“ sondern \“Frohe Feiertage\“ gewünscht hätte. Diese Mail wurde beantwortet und man teilte mit, dass Wal-Mart auch Kunden habe, die das jüdische Hanukka (=Chanukka) oder das afrikanische Kwanzaa feiern würden und man müsse auch diesen Kunden gerecht werden. Ein Vorsitzender der katholischen Liga erfuhr davon und fühlt sich durch \“religiös neutrale Grüße\“ unterdrückt. Die Mal-Mart-Seiten wurden daraufhin auf christliche Korrektheit überprüft und man fand 200 Treffer für Chanukka, 77 für Kwanzaa und keinen für Weihnachten. Es wurde zum Boykott der Ladenkette aufgerufen und binnen 24 Stunden entschuldigte sich Wal-Mart,

 

modal header

Santas Fäustlinge

Zutaten für 80 Stück

1  Ei (Gr. M) 

150weiche Butter 

100Zucker 

50Zucker 

   Salz 

   Lebensmittelfarbe 

250Mehl 

   Zuckerperlen 

   Frischhaltefolie 

   Backpapier 

   etwas Mehl zum Ausrollen

Zubereitung

Ei trennen, Eiweiß kalt stellen. Butter, 100 g Zucker, Eigelb und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren.

Die Masse mit Lebensmittelfarbe bis zum gewünschten Rotton einfärben.

250 g Mehl mit den Knethaken des Rührgerätes kurz unterkneten, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Teig in Folie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Backofen vorheizen (E-Herd: 180 °C/Umluft: 160 °C).

Drei Bleche mit Backpapier auslegen.

Eiweiß und 50 g Zucker mit den Schneebesen des Rühr­gerätes steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit ­kleiner Lochtülle füllen.

Teig portionsweise auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen, Handschuhe ausstechen.

Auf die Bleche ­legen, nacheinander im heißen Ofen 6–7 Minuten backen. Kekse herausnehmen, mit Eischnee und Zuckerperlen verzieren.

Ca. 2 Minuten bei gleicher Temperatur backen. Auskühlen lassen.

default

Close
loading...