Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

heute möchte ich Sie und Euch zunächst auf zwei Veranstaltungen in den nächsten Tagen aufmerksam machen und herzlich zur Teilnahme einladen.

Seit einiger Zeit gibt es die Vortragsreihe „Schule trifft Wissenschaft und Gesellschaft“. Am Dienstag, den 17. März um 19.00 Uhr kommt der vierfache Gedächtnisweltmeister Dr. Boris Nikolai Konrad zum zweiten Mal zu uns.

Von ihm erfahren Sie nicht nur mehr über das Gehirn und die Steigerung der Gedächtnisleistung, sondern ganz konkret etwas über die entscheidenden Voraussetzungen und wichtigsten Schritte zum besseren Gedächtnistraining. Diese Kenntnisse sind sicherlich nicht nur beim Vokabellernen hilfreich.
Der vierfache Weltmeister und Guinness-Weltrekordhalter in verschiedenen Gedächtnisdisziplinen vom angesehenen „Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour“ im niederländischen Nijmegen untersucht die Gehirne der Gedächtnissportler und ist damit quasi sein eigenes Forschungsobjekt. Vielleicht verrät er den Zuhörern, ob er enttäuscht ist, dass sein Gehirn „ganz normal“ ist? Die „Hardware“ nämlich unterscheidet sich bei Gedächtniskünstlern nicht von Otto Normaldenkern, wie Konrad herausgefunden hat. Warum das bei Londoner Taxifahrern anders ist, wieso es sowieso nicht auf die Größe ankommt und wie jede(r) mit Gedächtnistechniken zum Merkkünstler werden kann, verrät der TV-bekannte Hirnforscher in seinem Vortrag.

Da wir mit einem großen Interesse aus der Öffentlichkeit rechnen, erhalten Sie und erhaltet ihr heute diese Vorabinformation. Die Eintrittskarten zum Preis von 7 € für Gäste sind über das Sekretariat der Schule erhältlich.

Am gleichen Tag ist im Ratsgymnasium der Tag der offenen Tür für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen und ihre Eltern. Bitte weisen Sie Freunde, Bekannte und Nachbarn auch auf diesen Tag hin. Es wird wieder für ein abwechslungsreiches Programm, wertvolle Informationen und interessante Einblicke in unser Schulleben gesorgt.

Wenige Tage später ist „Showtime“ im Ratsgymnasium. Das Trio Katrin Janssen-Oolo (Mezzosopran), Hannsdieter Meier (Geige) und Ingeborg Weyer (Klavier) gibt ein Konzert mit Klassikern aus Film, Musical und Jazz am Sonntag, den 22. März 2015 um 18.00 Uhr in der Aula der Schule. Eintrittskarten für Erwachsene (14 €) und für Schüler (8 €) sind ebenfalls über das Sekretariat der Schule (0541 323 3350) zu erhalten. Der Erlös der Veranstaltung geht an den Förderverein der Schule. Liebe Eltern, machen Sie sich, Ihrer Familie und Ihren Freunden eine Freude mit diesem unterhaltsamen Abend.

Zum Schluss noch zwei weitere Hinweise auf zwei Termine: laut Bestimmungen des Schulgesetzes ist ein eventueller freiwilliger Rückgang in einen unteren Jahrgang nur bis zum 1. April auf Antrag an die Schulleitung möglich. Dieser Termin liegt bekanntlich in den Osterferien. Deshalb bitte ich um Abgabe eventueller formloser Anträge bis zum 23. März 2015 im Sekretariat.

Im Rahmen der Abiturprüfungen hat es sich bewährt, dass sich die Schule an einem Tag ganz und gar auf die mündlichen Prüfungen konzentriert und die Jahrgänge 5-11 einen Studientag erhalten. Dieser wird in diesem Jahr am Mittwoch, den 20. Mai 2015 sein.

In gespannter Erwartung vielen von Ihnen und Euch bei den nächsten Veranstaltungen persönlich zu begegnen,
grüße ich Sie und Euch alle sehr herzlich aus dem Ratsgymnasium
Ihr und euer

Lothar Wehleit
Oberstudiendirektor

Die Klasse 6e zu Besuch in der Grundschule Atter

Anfang März führten die Schüler der Klasse 6e ihr Theaterstück „Deux Allemands au collège franҫais“vor den beiden

Französisches_Theater_14. Klassen der Grundschule Atter auf. In den vorangegangen Wochen hatte die Klasse ein eigenes Theaterstück, dass sowohl aus deutschen als auch aus französischen Passagen besteht, geschrieben und einstudiert. Fächerübergreifend wurdenim Kunstunterricht die Requisiten angefertigt. Das sich aus sieben Szenen zusammensetzende Stück handelt von zwei deutschen Austauschschülern, die einen Tag an einer französischen Schule verbringen und dort viele spannende und lustige Erfahrungen machen. Die Grundschüler zeigten sich begeistert von der Aufführung und berichteten, dass sie keine Probleme mit dem Verständnis des Stückes hatten.

STK, 21.03.2105

Französisches_Theater_3

 

 

 

Vom 19.03. bis 21.03. fand der Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Oldenburg statt. Justus Rocho und Torge Avermann (7a) hatten sich mit dem ersten Platz bei dem Regionalwettbewerb in Lingen für die Teilnahme qualifiziert und präsentierten ihre Idee aus Trocknerstaub eine nachhaltige Dämmung herzustellen erneut.

In einem tollen Wettbewerb hat das Projekt zwar keine Platzierung erreichen können, wurde aber dennoch aufgrund der Originalität und guten Durchführung gelobt.

Die drei Tage in Oldenburg und die Teilnahme an dem Wettbewerb haben sich auf jeden Fall gelohnt, sagten beide Schüler aus. Das Rahmenprogramm und die gute Organisation vor Ort haben die Zeit zu einem Erlebnis werden lassen. Das macht Mut und motiviert für die nächste Teilnahme bei „Jugend forscht“  – die AG beginnt wieder im Juni und auch neue Jungforscher sind herzlich willkommen!

SLK 22.03.2015

15 03 2015

Freiheit gewinnen

Osnabrücker Oberstufentage widmen sich dem Thema „Leben zwischen Selbstbestimmung und Manipulation“

Gern geben wir uns der Illusion hin, dass wir frei sind in unseren Entscheidungen, weil wir meinen, dass wir selbst es sind, die bestimmen, wann wir was kaufen und warum. Doch dass dies keineswegs der Fall ist, mussten 29 Schülerinnen und Schüler des Rats- und des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und ihre Lehrkräfte in Evangelischer Religion bei den diesjährigen Oberstufentagen vom 22.-24. Januar 2015 erfahren. Das fängt schon im Supermarkt an, z.B. im REWE-Markt in der Heinrichstraße, wo die erste Station der Tagung am Donnerstagnachmittag war. Bezirksmanager Stephan Tien, Marktleiter Herr Huckriede und die Verkaufsförderin Rosemarie Pinna informierten über die Strategien, wie und wo welche Produkte platziert werden, um uns Kunden zum Kauf zu animieren. „Wir wollen Geld verdienen“, so N.N. freimütig. So erfuhr die Gruppe einiges über Laufwege, Eigenmarken, Gondelköpfe und die verschiedenen Zonen (Reckzone, Blickzone, Greifzone und Bückzone), die jeweils für unterschiedliche Preissegmente gleicher oder ähnlicher Produkte in den Regalen stehen. Dass es zum Abschied noch für jeden eine Tüte mit ein wenig Obst, Salzgebäck und einem Müsliriegel gab, wurde gern angenommen, später aber auch als Versuch der – nun ja – positiven Beeinflussung gewertet.

Woher die Unternehmen das wissen, was wir Kunden wollen, wie lange wir uns durchschnittlich in einem Supermarkt aufhalten, wie viel Geld wir für welche Produkte auszugeben bereit sind, das erfuhren wir am Freitagvormittag beim Marktforschungsinstitut „Produkt und Markt“ in Wallenhorst. Sowohl in qualitativen als auch quantitativen Untersuchungen, in Studioversuchen und bei teilnehmender Beobachtung versuchen die Marktforscher herauszufinden, was Kunden im Allgemeinen, aber auch besondere Kundengruppen im Besonderen für Bedürfnisse haben, welche Bedürfnisse noch geweckt werden können, welche Produkte am besten ankommen und wie neue Produkte am besten auf den Markt gebracht werden können. Dabei spielt es für die Marktforscher keine Rolle, ob es sich bei dem Produkt um ein Schokosahnedessert oder um ein Rasendüngergemisch handelt. Es geht immer nur darum, wie der Konsum und damit der Umsatz gesteigert werden können.

Sind wir da überhaupt noch frei zu nennen? Und was ist überhaupt von einer Wirtschaft zu halten, die immer nur auf Konsumsteigerung und Wirtschaftswachstum setzt? Im Kloster Frenswegen zeigte Prof. Niko Paech von der Universität Oldenburg in einem spannenden und zugleich etwas desillusionierenden Vortrag die Grenzen des immer weiter gesteigerten Konsums auf und propagierte stattdessen eine Postwachstumsökonomie, also eine Ökonomie, die auf Reduzierung des Wachstums setzt. Selbst ein „grünes Wachstum“, also ein Wirtschaftswachstum, das auf Nachhaltigkeit, auf erneuerbare Energien, auf Reduktion des CO2-Ausstoßes setzt, hält Peach für unrealistisch, da keine der bisher erfundenen technischen Innovationen jemals zu einer tatsächlichen Senkung des Energieverbrauchs geführt habe. Es gebe auch psychische Wachstumsgrenzen, wie an der zunehmenden Anzahl an Burnout- und Depressionserkrankungen abzulesen sei. Unbeherrschbare Finanzkrisen und eine nicht mehr abzuwendende Verknappung der Ressourcen der Erde setzten dem Wirtschaftswachstum ohnehin irgendwann unweigerlich ein Ende. Die Frage laute daher: „Was darf sich ein Individuum an materiellen Freiheiten nehmen, ohne sozial und ökologisch über seine Verhältnisse zu leben?“

Paechs Antwort auf diese Frage lautet: Befreiung vom Überfluss; Genügsamkeit nicht als ethisches Postulat, sondern als Chance, Freiheit für sich selbst zu gewinnen. Jedes Konsumobjekt verlange vor seiner Anschaffung und dann durch seine Verwendung so viel Zeit, dass ein Verzicht auf den Kauf des Objekts einen realen Gewinn an Zeit bedeute. „Ich habe kein Smartphone, weil ich ein Genussmensch bin und meine Zeit nicht mit der Suche nach dem besten Artikel, mit der Gebrauchsanleitung und mit dem Gebrauch des Smartphones verschwenden, sondern lieber fürs Musizieren und Lesen einsetzen möchte.“ Genügsamkeit sei nicht eine Frage der Ethik, sondern des Selbstschutzes.

Aber kann ich eigentlich selbst eine solche Entscheidung treffen? Oder sind wir doch viel zu stark von äußeren Einflüssen, wie z.B. unserem sozialen Umfeld bestimmt? Und wer ist es eigentlich, der da entscheidet? Bin ich das oder ist das mein Gehirn, das auf bestimmte Reize in bestimmter Weise reagiert und mich steuert? Prof. Saskia Nagel von der Universität Twente gab dazu einen informativen Überblick in die Hirnforschung. Sie erklärte anschaulich die verschiedenen Methoden der Neurologie, angefangen vom EEG über CMT bis zu fMRT, alles Techniken, die auch in der Medizin eingesetzt werden. Besonders ein Experiment, von dem Nagel berichtete, faszinierte die Schülerinnen und Schüler: das Experiment von Benjamin Libet, das entgegen seinen eigenen Erwartungen zu belegen schien, dass unser Gehirn die Entscheidung zu einer Handlung bereits trifft, bevor wir uns selbst dazu entschieden haben. Aber Libet selbst behauptete, wir hätten trotz alledem immer noch die Chance zu einem Veto, also die Entscheidung zu revidieren, die unser Gehirn getroffen habe. Nagel nannte das die Plastizität unseres Gehirns. „Das Gehirn steuert uns nicht nur, sondern wir formen auch das Gehirn.“

Eine ganz andere Form der Freiheit zeigte Prof. Dr. Arnulf von Scheliha von der Universität Münster am Freitagmorgen, nämlich die „Freiheit des Christenmenschen“, wie der Reformator Martin Luther sie verstand und wie sie später der Philosoph Immanuel Kant auf die Gesellschaft bezogen erweiterte. Luthers Freiheitsverständnis drücke sich in den „paradoxalen Gegenthesen“ seiner programmatischen Schrift von 1520 aus, wonach der Christenmensch zugleich „ein freier Herr und niemandem untertan“ und „ein dienstbarer Knecht und jedermann untertan“ sei. Es sei die theonome, d.h. von Gott geschenkte Freiheit, die den gläubigen Christen ausmache und ihn in zugleich zu einer moralisch qualifizierten, tätigen, kreativen und selbstkritischen Freiheit befähige. Der Christ sei frei von Geboten und tue gute Werke aus freien Stücken. Zugleich sei er sich selbstkritisch seiner Grenzen bewusst und erkenne seine Sündhaftigkeit. In Erweiterung dieses Freiheitsverständnisses, so Scheliha, habe Immanuel Kant die Freiheit unter der Forderung „Habe den Mut dich des eigenen Verstandes zu bedienen“ in der Dialektik von persönlicher Freiheit (z.B. im Gelehrtenkreis) und gesellschaftlicher Unfreiheit (z.B. als Träger eines Amtes) verstanden.

Die anschließende Diskussion sowohl über Luther als auch auch über die Grenzen der Religions-, Meinungs- und Pressefreiheit machten einmal mehr deutlich, wie sehr die Jugendlichen das Thema Freiheit auch in ihrem Ringen um Autonomie einerseits und das rechte Tun andererseits bewegte. Das wurde auch in der anschließenden Gruppenarbeit deutlich, in der die Ergebnisse der gesamten Tagung auf kreative und anspruchsvolle Weise noch einmal zusammengefasst und präsentiert wurden. Das Team des Arbeitskreises Kirche und Schule (AKKUS) war sich einig, dass diese Tagung sich wieder einmal gelohnt hat. Ein Dank gebührt Pastor Hartmut Marks von der Born, der diese Veranstaltung von Seiten des Kirchenkreises Osnabrück organisiert hat, dem Ehemaligenverein des Ratsgymnasiums und dem Förderverein und des EMA-Gymnasiums sowie der Evangelischen Jugendstiftung des Kirchenkreises und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche, die diese Veranstaltung finanziell unterstützt haben. Vor allem aber ist den freundlichen Gastgebern bei „REWE City“, bei „Produkt und Markt“ und im Kloster Frenswegen sowie den engagierten Referenten Saskia Nagel, Niko Paech und Arnulf von Scheliha zu danken.

15.03.2015 NHS

eigentlich erscheint alles ruhig und friedlich. Die Tiere spielen miteinander, und wenn etwas nicht klappt, rettet ihr Superheld die Situation. Die britische Königin genießt derweil im Beisein ihrer Lieblingshunde ihren Pudding… Doch was passiert, wenn die königlichen Löffel verschwunden sind, ein Detektiv beauftragt wird, unser Superheld entführt wurde und sich diese Geschichten auch noch miteinander vermischen?? Gott sei dank können Sir Fox Bones, Dr. Catson und unser Superworm das Rätsel lösen und den – oder besser – die Täter entlarven. Hätte Prince Philip nur besser auf Baby George aufgepasst, hätten die Rats sich nicht auf ein solches Abhängigkeitsverhältnis eingelassen, wäre der Lizard nicht so gierig auf vergrabene Schätze und die Crow ihm so ergeben….

Dieses Projekt entstand im Rahmen des Kooperationsverbundes Begabungsförderung dieser drei Schulen. Aus 2 britischen Kinderbüchern als Vorlage entstand in Eigenregie eine spannende und verzwickte Geschichte für 28 Kinder der 4. und 5. Klasse und 6 betreuende Lehrer der drei Schulen. Nach einem halben Jahr Probezeit fanden letzte Woche die Aufführungen des Theaterstücks „The Queen´s Spoons“ statt: am 3. März in der Elisabethschule, am 4. März in der Heinrich-Schüren-Schule und am 6. März gleich zweimal im Ratsgymnasium Osnabrück, in einer –– gefüllten Aula.

Dank der Hilfe von Julia Honerkamp konnte das Theaterstück musikalisch bereichert werden: Sie komponierte die „Superworm-Song“, der neben weiteren musikalischen Darbietungen von Julia, Paula Viehl und Niklas Keck (alle 9a) vorgetragen wurde.

Superworm is super-long,

Superworm is super-strong.

Watch him wiggle! See him squirm!

Hip, hip, hooray for SUPERWORM!”

Unser Dank geht an alle Eltern, die uns so tatkräftig unterstützt haben, die Hausmeister unserer Schulen, die Rats-Techniker Jan, Finn und Martin, Frau Arndt für ihr Geschick mit Nadel und Faden, Frau Schulte und Sohn Anton für die tollen Plakatentwürfe, Herrn Budke, Paul Nagel und die Klasse 9a für die Hilfe beim Catering.

STU 9.03.2015

Seit 2010 ist das Ratsgymnasium ein MINT Excellence-Center. Dieses Prädikat wird an Schulen verliehen, deren Lehre in Mathe, den Naturwissenschaften, in Informatik oder im technischen Bereich besonders gut ist. Des Weiteren ermöglicht es den Schülern der ausgezeichneten Schulen an sogenannten „MINT-Camps“ teilzunehmen und so unter anderem einen Eindruck über die Berufsaussichten im MINT-Bereich zu bekommen. Die größte dieser Veranstaltungen ist das jährlich stattfindende, zweitägige Hauptstadtforum „MINT 400“ in Berlin. Auch in diesem Jahr nahmen wieder Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasiums an der Veranstaltung teil.

Nach einer Begrüßungsveranstaltung und einem Vortrag zum Thema „Die molekulare Erforschung von Alzheimer- wie Biologen und Mediziner zusammenarbeiten“ wurden Fachvorträge zu sechs verschiedenen Themen gehalten, von denen man im Voraus einen wählen konnte. Der Abend stand zur freien Verfügung.

Am Freitag gab es insgesamt 31 Workshops, die circa sieben Stunden dauerten. In allen ging es um Themen aus dem MINT-Bereich und sie fanden an den jeweiligen Instituten teilweise auch mit Praxiserfahrungen im Labor wie z. B. bei einem Workshop zum Thema Stammzellenforschung statt.

Am 2. Tag besuchten Leonie und Darius einen Workshop des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam, in welchen sie glücklicherweise spontan wechseln konnten. Der Tag begann mit einer Führung über den Campus und durch verschiedene Fachbereiche. Im Human-Computer-Interaction-Lab wurde ein ca. 7 m2 interaktiver Multi-Touch-Fußboden vorgestellt, der durch die Bestrahlung mit UV-Licht und der anschließenden Auswertung der Reflexion durch eine hochauflösende Kamera, erkennt, wer auf ihm steht. Ein mögliches Anwendungsszenario des digitalen Bodens sahen die Studenten in der diskreten Unterstützung von Bewohnern eines Altersheimes. Ein weiteres Szenario ist die interaktive Vermittlung von Lehrinhalten wie z.B. der Welleninterferenz in der Physik (siehe Bild).

Am Abend folgte eine Abschlussveranstaltung: Nach einem Vortrag über die Entstehung und die Prävention von Alzheimer folgte ein Science-Slam-Wettbewerb, bei dem Forscher verschiedener MINT-Bereiche ihre Forschungsprojekte auf eine laienfreundliche und humorvolle Weise vorstellten. Den 1. Platz machte eine junge Biologin, welche an induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) forscht. Am Samstag war kein Programm mehr durch den MINT-EC vorgesehen, sodass man den Tag nutzen konnte, um die Hauptstadt zu erkunden

Rieke Walkenhorst, Nora Kreutzkämper, Leonie Hunsche, Darius Mewes